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Foto: Studierende in einer Lernsituation
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12. Bochumer Symposium Evidenzbasierte Logopädie am 20. September 2024

Thema: „Sprechapraxie bei Erwachsenen und Kindern“

Der Studiengang Logopädie der Hochschule für Gesundheit lädt herzlich zum 12. Bochumer Symposium Evidenzbasierte Logopädie ein. Das Thema in diesem Jahr lautet: „Sprechapraxie bei Erwachsenen und Kindern“. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 20. September 2024 von 08:50 – 16:50 Uhr im digitalen Format (via Zoom) statt.

Teilnahme & Kosten:

Die Anmeldung zum Symposium ist bis zum 10. September 2024 möglich.

Direkt zur Anmeldung
 

  • Die Teilnahme am Symposium ist für Kooperationspartner*innen, Studierende und Alumni des Studiengangs Logopädie an der HS Gesundheit kostenfrei.
  • Studierende/Schüler*innen anderer (Hoch-)Schulen zahlen je nach Buchungsoption 10, 13 oder 15 €, alle anderen Teilnehmer*innen 20, 30 oder 35 €.
  • Weitere Informationen zu den Buchungsoptionen finden sich im Programmheft sowie bei der Anmeldung.

Der Studiengang Logopädie freut sich sehr über viele interessierte Teilnehmer*innen und einen angeregten Austausch!

20.Sep2024

12. Bochumer Symposium Evidenzbasierte Logopädie

08:50 – 16:50 Uhr im digitalen Format (via Zoom)

Programmübersicht

  • Vormittag: Vorträge
    • 08:50 - 09:00 UhrBegrüßung
      08:50 - 09:00 Uhr

      Begrüßung

    • 09:00 – 09:45 UhrEvidenzbasierte und leitliniengestützte Therapie der SprechapraxieDr. Ingrid Aichert
      09:00 – 09:45 Uhr

      Evidenzbasierte und leitliniengestützte Therapie der Sprechapraxie

      Dr. Ingrid Aichert

      In der sprachtherapeutischen Versorgung von Menschen mit Aphasien nach Schlaganfall gehört die Behandlung der Sprechapraxie zum täglichen Arbeitsfeld. Die Berücksichtigung der besten derzeit verfügbaren Evidenz hilft bei der Wahl effektiver Behandlungsoptionen. Im Vortrag werden Therapieleitlinien und Ergebnisse aus systematischen Übersichtsarbeiten zur Sprechapraxietherapie vorgestellt, die Wirksamkeitsnachweise für Behandlungskonzepte aufzeigen. Darüber hinaus werden die Herausforderungen der derzeit noch begrenzten Evidenzlage diskutiert.

    • 09:50 – 10:35 Uhr EviEvidenzbasierte Therapie der Verbalen Entwicklungsdyspraxie mit Dynamic Temporal and Tactile CueingSabine Leonhartsberger
      09:50 – 10:35 Uhr Evi

      Evidenzbasierte Therapie der Verbalen Entwicklungsdyspraxie mit Dynamic Temporal and Tactile Cueing

      Sabine Leonhartsberger

      Die verbale Entwicklungsdyspraxie (VED) ist eine seltene, meist schwerwiegende motorische Sprechstörung. Eines der wenigen evidenzbasierten Therapiekonzepte zur Verbesserung der Sprechmotorik ist das Dynamic Temporal and Tactile Cueing (DTTC). Im deutschsprachigen Raum findet es noch wenig Anwendung. In diesem Vortrag werden wesentliches Wissen über die VED, das Konzept DTTC sowie dessen Umsetzung im therapeutischen Setting besprochen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Therapiefrequenz und Implikationen für die Praxis werden vorgestellt

    • 10:40 – 11:00 UhrPause
      10:40 – 11:00 Uhr

      Pause

    • 11:00 – 11:30 UhrTranskranielle Gleichstromstimulation bei Sprechapraxie: neue Ansätze für die logopädische TherapieProf. Dr. Kerstin Bilda
      11:00 – 11:30 Uhr

      Transkranielle Gleichstromstimulation bei Sprechapraxie: neue Ansätze für die logopädische Therapie

      Prof. Dr. Kerstin Bilda

      Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) gilt als vielversprechender Ansatz zur Unterstützung des motorischen Übens und Lernens in der Logopädie. Im Rahmen des Vortrags wird die grundlegende Funktionsweise von tCDS bei Sprechapraxie dargestellt, gefolgt von einem umfassenden Einblick in den aktuellen Forschungsstand. Studien zur tDCS-gestützten Therapie der Sprechapraxie bei Störungsbildern wie Aphasie nach Schlaganfall, Primär progredienter Aphasie und Trisomie 21 werden präsentiert.

    • 11:35 – 12:05 UhrKindliche Sprechapraxie oder phonologische Aussprachestörung? Hinweise zur DifferenzialdiagnostikHanna Holl
      11:35 – 12:05 Uhr

      Kindliche Sprechapraxie oder phonologische Aussprachestörung? Hinweise zur Differenzialdiagnostik

      Hanna Holl

      Die korrekt gestellte Diagnose einer Aussprachestörung hat maßgebliche Auswirkungen auf die Wahl des Therapieansatzes und den Erfolg der Therapie. Da für den deutschsprachigen Raum keine standardisierte Diagnostik vorliegt, stellt die Differenzialdiagnostik fortwährend eine Herausforderung dar. In diesem Vortrag wird eine Querschnittsstudie vorgestellt, aus deren Ergebnissen erste Hinweise zur Differenzialdiagnostik einer kindlichen Sprechapraxie und einer phonologischen Aussprachestörung im deutschsprachigen Raum gegeben werden können.

    • 12:05 – 12:40 UhrVerleihung des Bochumer Nachwuchspreises für herausragende BachelorarbeitenRaoul Düsterhus | Chiara Wegge
      12:05 – 12:40 Uhr

      Verleihung des Bochumer Nachwuchspreises für herausragende Bachelorarbeiten

      Raoul Düsterhus | Chiara Wegge
      • Raoul Düsterhus
        • Kann die logopädische Therapie den Heilungsprozess von refluxbedingten Dysphonien bei Patienten mit laryngopharyngealen Reflux (LPR) unterstützen?
          Zwei experimentelle kontrollierte Einzelfallstudien
      • Chiara Wegge
        • Pilotstudie zur Untersuchung der Durchführbarkeit und der Effekte des Trainings ‚Gestenschatz‘ auf die Wortschatzleistungen von Kindern mit unauffälliger Sprachentwicklung
    • 12:40 – 13:30 UhrMittagspause
      12:40 – 13:30 Uhr

      Mittagspause

  • Nachmittag: Vertiefungsmodule
    • 13:30 – 15:00 UhrVertiefungsmodul 1: KoArt® - Ein Therapieansatz für die Verbale EntwicklungsdyspraxieUlrike Becker-Redding
      13:30 – 15:00 Uhr

      Vertiefungsmodul 1: KoArt® - Ein Therapieansatz für die Verbale Entwicklungsdyspraxie

      Ulrike Becker-Redding

      In diesem Modul erhalten Sie eine vertiefte Einführung in den Therapieansatz KoArt®, der sich für die Behandlung der VED sowie anderen sprechmotorisch begründeten Aussprachestörungen eignet. KoArt® legt den Fokus der Lautauswahl auf die bewegungsrelevanten Abläufe, besonders die der Koartikulation. Das Vorgehen ist auf motorisches Lernen ausgerichtet und lässt sich auch schon mit sehr jungen Kindern umsetzen. Ergebnisse liegen für Einzelfälle sowie kleine Gruppen sprechdyspraktischer Kinder vor.

    • 15:00 – 15:20 UhrPause
      15:00 – 15:20 Uhr

      Pause

    • 15:20 – 16:50 UhrVertiefungsmodul 2: Vertiefungsmodul Evidenzbasierte und leitliniengestützte Therapie der SprechapraxieDr. Anja Staiger
      15:20 – 16:50 Uhr

      Vertiefungsmodul 2: Vertiefungsmodul Evidenzbasierte und leitliniengestützte Therapie der Sprechapraxie

      Dr. Anja Staiger

      Dieses Modul bezieht sich sehr eng auf den gleichnamigen Vortrag am Vormittag: im Vertiefungsmodul zur leitlinienbasierten Sprechapraxietherapie werden die klinischen Handlungsoptionen, für die derzeit die beste verfügbare Evidenz vorliegt, vertieft. Empfohlene Therapieansätze, insbesondere aus der Klasse der artikulatorisch-kinematischen Verfahren und der tempo- und rhythmusbasierten Verfahren, werden eingehender vorgestellt und weitere Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt und diskutiert.

Ansprechpartnerin

Nina Gehle

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Studienbereich Logopädie
DAG · Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften

Etage 1, Raum 1111

Tel. +49 234 77727-615
Fax +49 234 77727-815

nina.gehlehs-gesundheit "«@&.de

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