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Foto: die Hochschulgebäude von der Straße aus Aktuelles und Termine

HS Gesundheit erneut ganz oben im Gleichstellungs-Ranking

Kategorie:Hochschule Pressemitteilung

Zusammen mit drei weiteren Hochschulen hat die Hochschule für Gesundheit in Bochum den ersten Platz des CEWS-Rankings nach Gleichstellungsaspekten belegt.

Bereits 2019 formte die Hochschule für Gesundheit (HS Gesundheit) gemeinsam mit der Hochschule Fulda und der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg die Spitzengruppe des Rankings nach Gleichstellungsaspekten des Centers of Excellence Women and Science (CEWS) im Bereich Fachhochschulen. Neu hinzugekommen auf dem gemeinsamen ersten Platz ist nun die Europäische Fachhochschule.

Das CEWS-Ranking nach Gleichstellungsaspekten erscheint seit 2003 alle zwei Jahre und vergleicht die Gleichstellung von Frauen und Männern auf Hochschulebene bundesweit anhand von quantitativen Daten. Das aktuelle Ranking bezieht sich auf die Hochschulzahlen des Jahres 2019 und beruht ausschließlich auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

Um die Gleichstellung an den Hochschulen vergleichen zu können, werden im CEWS-Ranking verschiedene Indikatoren berechnet, von denen sich die meisten am sogenannten Kaskadenmodell orientieren und zwei den Trend in einem Zeitraum von fünf Jahren abbilden. Diese Summe der Platzierung für die einzelnen Indikatoren ergibt die Platzierung im Gesamtranking. Im Kaskadenmodell wird der Frauenanteil in einer Karrierestufe mit dem Frauenanteil der darunterliegenden Karrierestufe, auch Bezugsgröße genannt, verglichen. Im CEWS-Ranking werden daher die Karrierestufen "Promotion" und "Hauptberufliches wissenschaftliches Personal unterhalb der Lebenszeitprofessur" mit dem Studentinnenanteil der Hochschule verglichen.

Die Karrierestufen "Wissenschaftliche Qualifikation nach der Promotion" und "Professuren" werden mit dem Frauenteil an Promotionen verglichen. Da nicht alle Fachhochschulen in Deutschland ein eigenes Promotionsrecht haben, wird für diesen Hochschultyp der Promotionsanteil mathematisch geschätzt. Für die Hochschule für Gesundheit ergibt sich der Anteil aus dem bundesweiten Frauenanteil an Promotionen in der Fächergruppe "Medizin/Gesundheitswissenschaften".

"Wir freuen uns sehr über diese tolle Platzierung im CEWS-Ranking. Aufgrund der rein qualitativen Auswertung spiegelt das Ranking nicht den Erfolg individueller Gleichstellungsarbeit wider. Trotzdem ist eine Platzierung in der Spitzengruppe ein schönes Signal und bestärkt uns, weiter an den verschiedenen Gleichstellungsthemen der Hochschule zu arbeiten. Gerade die Corona-Pandemie hat uns vor neue Fragen und Herausforderungen gestellt, die wir weiterhin motiviert angehen möchten", erklärte Prof. Dr. Renate Schramek, zentrale Gleichstellungsbeauftragte und Professorin für Gesundheitsdidaktik an der Hochschule für Gesundheit in Bochum.

Laut CEWS-Ranking hatte die Hochschule für Gesundheit in Bochum 2019 mit 84,6 Prozent den höchsten Frauenanteil unter den Studierenden aller Fachhochschulen in Deutschland. Der Frauenanteil beim wissenschaftlichen Personal betrug 74 Prozent, der zweithöchste Wert in dieser Kategorie - nach der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Beim Frauenanteil unter den Professor*innen und den Promovend*innen ist die Hochschule für Gesundheit mit 62,2 und 59,9 Prozent in der Top 5 der deutschen Fachhochschulen vertreten.

Knapp 85 Prozent der Studierenden der Hochschule für Gesundheit sind weiblich. Damit hat die Hochschule den höchsten Frauenanteil unter den Studierenden der Fachhochschulen in Deutschland. Foto: HS Gesundheit/Volker Wiciok
Auf dem Bild sieht man Prof. Dr. habil. Renate Schramek.
Prof. Dr. Renate Schramek ist die zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule für Gesundheit. Foto: HS Gesundheit/ Volker Wiciok

Pressekontakt:

Judith Merkelt-Jedamzik

Stellvertretende Pressesprecherin

Stabsstelle Marketing, Kommunikation und Presse

5. Etage, Raum 5108

Tel. +49 234 777 27-124
Fax +49 234 777 27-224

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