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Internationaler Austausch und spannende Anregungen

Kategorie:DAG

Studierende und Mitarbeiter*innen des Studiengangs Ergotherapie besuchen die ENOTHE Konferenz.

ENOTHE ist die Abkürzung für European Network of Occupational Therapy in Higher Education, ein Netzwerk, das sich für die Qualität der Ausbildung von Ergotherapeut*innen in Europa einsetzt. Seit 1995 findet ein Annual Meeting statt, bei dem sich Lehrende und Studierende der Ergotherapie aus ganz Europa treffen und austauschen. In diesem Jahr fand das Annual Meeting vom 26. bis zum 28. Oktober 2023 in Oviedo (Spanien) statt und zehn Studierende sowie drei Mitarbeiter*innen des Studiengangs von der Hochschule für Gesundheit (HS Gesundheit) in Bochum nahmen teil.

Sie hörten Keynotes zu den Themen „Innovation in der Lehre“ und „Betätigungszentrierte Ergotherapie“ sowie eine Keynote von Studierenden über die Rolle und Beteiligung von Studierenden im Studium. Zudem gab es Vorträge und Workshops zu den Themen „lifelong learning“, „empowering students and teachers“ und „digital transition/innovations in teaching“. Von der HS Gesundheit beteiligt waren die Studierenden Tanja Dringenberg und Lea Leisner sowie die Mitarbeiterin Annette Schüller mit Posterbeiträgen. Vorträge hielten Aileen Späth zum Projekt StudiCoach sowie Franziska Wurster, die eine kritische Reflexion zum Thema ihrer Abschlussarbeit präsentierte (Diversify Occupational Therapy - A students’ critical reflection on privileges and empowerment). Zudem blieb Zeit für fachlichen und informellen Austausch in den Workshops und den Pausen.

„Es war eine tolle Erfahrung, sich mit anderen über unser Projekt auszutauschen und zu sehen, auf wie viel Interesse das Thema stößt“, sagte Tanja Dringenberg, die zusammen mit Lea Leisner ein Poster über ein in der Lehre durchgeführtes Speed-Dating-Projekt für Menschen im Autismusspektrum vorstellte. Wiebke Hoppstädter, Auslandskoordinatorin im Studiengang, sagte: „Die Konferenz bot den Rahmen, bestehende Kontakte zu festigen, mit Hochschulen bezüglich einer möglichen Kooperation zu sprechen und sich über gemeinsame internationale Projekt-Ideen auszutauschen. Zentral war hierbei der Austausch zu innovativen und betätigungszentrierten Inhalten der Ergotherapie.“

„Besonders beeindruckt hat mich ein Workshop von Lehrenden aus Georgien, die ihre Herausforderungen im Studium der Ergotherapie vor dem eigenen geschichtlichen Hintergrund reflektiert haben“, sagte Annette Schüller, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Ergotherapie. „Die Geschichte des eigenen Landes kritisch in den Blick zu nehmen kann dazu beitragen, das eigene Verständnis und Handeln anzupassen und Inhalte des Studiums zu überdenken.“

Wiebke Hoppstädter und Annette Schüller zogen als Fazit: „Die Konferenz ist sowohl für Lehrende als auch für Studierende eine wichtige Plattform. Studierende können sich international vernetzen und lernen, wie wichtig die Arbeit und das Zusammenkommen in Organisationen und Netzwerken ist, um die professionelle Entwicklung der Ergotherapie voranzutreiben. Auch der Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden ist für beide Seiten im Rahmen einer solchen Veranstaltung ein Gewinn.“

Hier finden Interessierte weitere Informationen zu ENOTHE.

Die Konferenz-Teilnehmenden von der HS Gesundheit. Foto: HS Gesundheit
Die Konferenz-Teilnehmenden von der HS Gesundheit. Foto: HS Gesundheit

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