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Neues Skills-Lab an der HS Gesundheit

Kategorie:DoCH

Der Raum steht unter dem Thema "Barrierefreies Lernen".

Am 27. September 2022 wird das neue Skills-Lab "Barrierefreies Lernen" an der Hochschule für Gesundheit eröffnet werden. Der Raum soll Besucher*innen die Möglichkeit geben, sich mit den Bedürfnissen und Lebenskontexten von Menschen mit Behinderung auseinander zu setzen. Gemeinsam mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Vivien Raczkiewicz hat Prof. Dr. Christian Walter-Klose den neuen Lernraum konzipiert. Er soll zukünftig in die Lehre des Departments of Community Health eingebunden werden, aber auch Studierenden und Lehrenden anderer Departements offenstehen. Des Weiteren soll er als Plattform für Veranstaltungen und Impulsvorträge zum Themengebiet dienen.

"Das Konzept des Raumes haben wir anhand der Lebensbereiche Bildung, Alltag, Freizeit, Arbeit und Gesundheit" entwickelt, erklärt Walter-Klose. Zu jedem Bereich gibt es Lernkarten und Materialien, die die Situation von Menschen mit Beeinträchtigungen verdeutlichen. "Man kann zum Beispiel Hilfsmittel für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen ausprobieren oder sich Methodenwissen über unsere Selbstlernkarten aneignen", fügt Raczkiewicz hinzu. Zudem kann man beispielsweise mit Hilfe von Simulationsbrillen wahrnehmungsbezogene Einschränkungen simulieren. Diese Simulationsmodule wird Jennifer Kelch, ebenfalls wissenschaftliche Mitarbeiterin im DoCH, zusammen mit Menschen mit Beeinträchtigung in den nächsten Jahren weiterentwickeln.

Den drei Wissenschaftler*innen ist wichtig, dass diese Simulationen von Beeinträchtigungen immer in einen Lernkontext eingebunden sind, der verdeutlicht, dass die Erfahrungen aus einer Simulation nicht verallgemeinert werden können. "Wir verbinden die Übungen mit Erlebnisberichten von Personen, die mit der jeweiligen Beeinträchtigung leben und stellen außerdem am Ende Reflexionsfragen, die das erlebte hinterfragen", erklärt Walter Klose. Das Ziel des Raumes ist es, dass Nutzer*innen lernen, praxisnah inklusionsorientiert zu denken und zu handeln. "Wir möchten Barrieren im Denken abbauen", so Walter-Klose.

Am Ende können die Nutzer*innen des Raums einen Kompetenzschein über die durchgeführten Szenarien innerhalb der jeweiligen Beeinträchtigungen und Lebensbereiche erhalten. Wer den Raum nutzen möchte, kann einen Termin mit Vivien Raczkiewicz ausmachen.

Zu sehen ist eine Trockendusche für verschiedene Sinneswahrnehmungen sowie die Schränke mit Materialien zu den Lebensbereichen Freizeit, Alltag, Gesundheit. Foto: HS Gesundheit/vr
Mit diesem Bild bekommen Sie einen kurzen Einblick in die Vielfalt der im Skills-Lab vorzufindenden Hilfsmittel und Materialien wie z.B. das Braille-Uno, anpassbare Lernbausteine, Trinkhilfen oder Kommunikationskarten. Foto: HS Gesundheit/vr

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