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30.11.2017

1 Jahr hsg-Ethik-Kommission: Ein erstes Resümee

Prof. Dr. Dörte Zietz zieht als Vorsitzende der hsg-Ethik-Kommission nach gut einem Jahr Arbeit Bilanz. Foto: hsg

Im September 2016 wurde die lokale Ethik-Kommission der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum gegründet. Diese Kommission begutachtet auf Antrag Forschungsvorhaben, die an der hsg stattfinden und die mit ihrer Forschungsarbeit am und mit Menschen durchgeführt werden. „Forschungsvorhaben mit medizinischen oder pharmakologischen Fragestellungen werden hingegen von uns nicht begutachtet“, erklärte die Vorsitzende der hsg-Ethik-Kommission Prof. Dr. Dörte Zietz und verwies an dieser Stelle auf öffentlich-rechtliche Ethik-Kommissionen nach dem Heilberufegesetz Nordrhein-Westfalen. Die Vorsitzende zieht nach gut einem Jahr Kommissionsarbeit im hsg-magazin ein positives Resümee: „Von März bis November 2017 haben wir 13 Ethikanträge abschließend begutachtet. Aktuell diskutieren wir, ob – und wenn ja, in welcher Form – auch Bachelorarbeiten ein Ethikvotum benötigen.“

Vor der Gründung der lokalen Ethikkommission mussten sich die Wissenschaftler*innen der Hochschule, die für ihren Forschungsantrag ein Votum einer Ethikkommission benötigten, eine Kommission suchen, die ein Gutachten über therapeutische oder hebammenwissenschaftliche Forschungsvorhaben abgeben konnte. Zahlreiche Wissenschaftler*innen haben sich dann laut Zietz dafür eingesetzt, dass eine Ethik-Kommission an der hsg entsteht. „Denn auch für Publikationen im therapeutischen und hebammenwissenschaftlichen Bereich ist es notwendig, bei der Einreichung eines Manuskripts ein Ethikvotum nachweisen zu können“, sagte Zietz, die an der hsg Professorin im Studiengang Physiotherapie ist.  

Nach monatelanger Vorarbeit startete die Kommission Mitte März 2017 mit der Begutachtung von Ethikanträgen. Anträge können jederzeit eingereicht werden. Langfristig soll das Angebot der Ethik- Kommission ausgebaut werden. „Denkbar sind die individuelle Beratung von Studierenden und Forscher*innen zu ethischen Fragestellungen innerhalb konkreter Projekte und die Unterstützung von Lehrenden, die forschungsethische Fragestellungen in die Lehre integrieren wollen“, so Zietz.

Das ganze Interview mit Dörte Zietz finden Sie hier.

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