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13.03.2019

2. April 2019: Symposium ‚10 Jahre UN Behindertenrechtskonvention‘

Prof. Dr. Christian Walter-Klose betont, dass das Symposium die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention auch in Bochum würdigen soll. Foto: hsg

Das Symposium ‚10 Jahre UN Behindertenrechtskonvention‘, das am 2. April 2019 an der Ruhr-Universität Bochum (RUB, Universitätsstr. 150, Veranstaltungszentrum, Saal 2a/2b) stattfindet, soll in Bochum die Gelegenheit bieten, über die UN-Behindertenkonvention (UN BRK) und ihre Auswirkungen zu diskutieren. Die UN BRK war am 26. März 2009 in Deutschland in Kraft getreten.

„Neben den Veranstaltungen, die anlässlich dieses Datums in Berlin stattfinden, war es uns wichtig, dass wir auch in Bochum die Bedeutung mit einer Veranstaltung würdigen. Wir freuen uns, dass in Zusammenarbeit mit drei Bochumer Hochschulen ein interessantes Programm aufgelegt werden konnte“, erklärte Prof. Dr. Christian Walter-Klose, der an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) die Professur für ‚Behinderung und Inklusion‘ inne hat.

Im Rahmen des Symposiums soll auf die zehn Jahre zurückgeblickt und nach vorne geschaut werden. Was wurde erreicht für und von der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung der Menschen mit Behinderungen? Welche Meilensteine auf dem Weg zur Inklusion in der Bildung wurden markiert? Wo liegen die Herausforderungen für die politische und öffentliche Partizipation? Die drei Bochumer Hochschulen – die Evangelische Hochschule RWL, die hsg Bochum und die RUB – laden ein, Fragen wie diese zu beleuchten.

Jürgen Dusel (Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen), Prof. Dr. Theresia Degener (bis 2018 Vorsitzende des UN BRK-Ausschusses) und Dr. Adolf Ratzka, Direktor ‚Independent Living Institute Schweden‘, werden unter anderem am Symposium teilnehmen.

„Über die Teilnahme von Dr. Ratzka am Symposium freue ich mich besonders, da er ein maßgeblicher Motor der Selbstbestimmt Leben Bewegung in Deutschland war und ist“, erklärte Mitveranstalter Walter-Klose. In den 80er-Jahren hatte Adolf Ratzka nach eigenen Angaben die internationale Independent Living-Bewegung - Selbstbestimmt Leben - nach Schweden importiert und die Stockholmer Genossenschaft für Independent Living gegründet. Er wirkte am Aufbau des europäischen Netzwerks zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (ENIL) mit.

Das ganztägige Symposium wird in der Zeit von 15.30 bis 17.00 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zur Frage ‚10 Jahre UN BRK und was nun?‘ schließen, die Andrea Kaus von der RUB und Christian Walter-Klose von der hsg Bochum gemeinsam moderieren.

Wer an einer Teilnahme Interesse hat, meldet sich bitte bis zum 28.02.2019 an unter folgenden Link:

https://public.ruhr-uni-bochum.de/anmeldungen/Seiten/anmeldung-Behindertenrechtskonvention.aspx

Weitere Mitveranstalter des Symposiums sind das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS), das Institut für Bildungsrecht und Bildungsforschung e.V. und die Professional School of Education an der RUB.

Hier geht es zum Flyer-10-JahreUNBRK und hier zum Programm des Symposiums.

Bei Rückfragen aller Art wenden Sie sich gern an das Tagungssekretariat: brk-tag(at)ruhr-uni-bochum.de

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