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25.07.2018

8. November 2018: Dritte Konferenz ‚Gesundheit und Technologie‘ an der hsg

Im vergangenen Jahr analysierte Prof. Dr. Andre Posenau (im Bild links) in seinem Vortrag auf der Konferenz den Zusammenhang von Technologie und Demenz. Foto: hsg

Am 8. November 2018 (Donnerstag) von 9.00 bis 16.00 Uhr findet an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum die dritte Konferenz ‚Gesundheit und Technologie‘ statt. In diesem Jahr hat Prof. Dr. André Posenau, der diese Konferenz an der hsg vor zwei Jahren initiiert hat und seither organisiert, das Motto der Veranstaltung mit einem Fragezeichen versehen: ‚Digitale Pflege und Therapie im 21. Jahrhundert?‘  

Der Professor für Interaktion und interprofessionelle Kommunikation in Pflege- und Gesundheitsfachberufen an der hsg Bochum stellt fest, dass es scheine, als ob kaum ein anderer Bereich im Gesundheitswesen stärker von der Digitalisierung verändert wird als die Pflege und die Therapieberufe. „Im Rahmen der Konferenz möchten wir der Frage nachgehen, was das konkret in der Praxis bedeutet und welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die pflegerischen und therapeutischen Tätigkeiten und letztlich auf die Beziehung zwischen Pflegekraft/Therapeut*in und Patient*in hat“, erläuterte Posenau.

Auch im direkten Kontakt zu Patient*innen und Bewohner*innen sind laut Posenau interaktionsverändernde "Innovationen" in der Entwicklung prognostiziert, die massive Auswirkungen auf die Anforderungsprofile der Beschäftigten haben werden. „Mit Innovationen können intelligente und verbundene Robotik und Technik gemeint sein sowie vernetzte Hilfs- und Monitoring-Systeme – Stichwort Altersgerechte Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben, AAL – oder intelligente Berufskleidung, also Smart Clothing, in der Alten- und/oder Krankenpflege. Damit haben Fachkräfte künftig professionell umzugehen“, erläutert der Professor, der auch Studierende der hsg genau darauf vorbereiten möchte.

Das Fragezeichen im Titel sei bewusst gewählt, um zu zeigen, dass es keineswegs klar ist, welche der häufig prognostizierten positiven Aspekte, wie zum Beispiel eine Zeitersparnis und Kostenreduktion, eintreten werden. Posenau: „Um das Thema auch praktisch zu beleuchten, wird neben der Präsentation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse zu diesem Themenkomplex den Anbieter*innen von E-Health-Anwendungen die Gelegenheit geboten, die Produkte in Form von Workshops zu präsentieren.“

Im Rahmen der Konferenz soll die anwendungsorientierte Forschung mit exemplarischen praxisorientierten Demonstrationen die Basis bilden, um das Für und Wider neuer Technologien zu diskutieren. Insofern bietet sie die Plattform für einen patient*innen- beziehungsweise klient*innenzentrierten Austausch zwischen Forschung und Praxis der technik-gestützten Gesundheitsversorgung. Posenau: „Als Zielgruppe sollten sich Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen und Leitungspersonen aus Gesundheitseinrichtungen angesprochen fühlen. Natürlich hoffen wir auch auf ein reges Interesse unserer Studierenden.“

Tagungsort ist das Gebäude C der hsg (Gesundheitscampus 6 – 8, 44801 Bochum). Die Konferenz ist auf 70 Teilnehmer*innen begrenzt. Es fallen keine Gebühren für die Veranstaltung an.

Anmeldungen für die Teilnahme an der Konferenz sind bis zum 15. August 2018 per Mail an GuT(at)hs-gesundheit.de mit folgenden Informationen zu senden: Titel, Name, Vorname; Hochschule / Einrichtung / Firma; E-Mail-Adresse.

Kontakt bei Rückfragen: Prof. Dr. André Posenau, Tel: +49 234 77727-650, E-Mail: andre.posenau(at)hs-gesundheit.de

Hier geht es zur Tagungshomepage: www.hs-gesundheit.de/to/digitale-put

Einige Eindrücke von der Veranstaltung im vergangenen Jahr sind in der Foto-Galerie im hsg-magazin zu finden.

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