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19.07.2017

Bibliothek der hsg kündigt E-Journals des Verlages Elsevier

Seit 2016 verhandelt die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) im Verbund mit den Hochschulen und den wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands im Rahmen des Projekts DEAL mit Großverlagen um eine bundesweite Lizenz für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften (E-Journals) großer Wissenschaftsverlage ab dem Lizenzjahr 2017. Während mit den Verlagen Springer und Wiley Verträge in Aussicht stehen, hat der Verlag Elsevier nach Angaben der HRK noch kein Angebot vorgelegt, das auf die Forderungen der Wissenschaft ansatzweise eingeht.

Die Bibliothek der Hochschule für Gesundheit (hsg) bezieht bisher ein sogenanntes College Paket wissenschaftlicher E-Journals aus den Bereichen Medizin und Gesundheit ohne Archivrecht. Dies bedeutet, dass nur der Zugriff während der Laufzeit des Jahresvertrages gesichert ist und kein Dauerzugriff auf die Inhalte, die lizensiert waren, besteht. „Finanziell wäre dies nicht zu schultern“, erklärte Annette Kustos, Leiterin der Hochschulbibliothek und fügt hinzu: „Die hsg ist für Lehre und Forschung eigentlich auf eine andauernde Versorgung mit diesen Inhalten angewiesen, wobei auch noch weitere Journals von Interesse wären. Daher begrüßen wir die Initiative der bundesweiten Lizenzen, zumal die Lizenzgebühren jährlich erheblich steigen. Wir haben nun das Abonnement bei Elsevier zunächst abbestellt, um gemeinsam mit anderen Hochschulen die Verhandlungen der HRK zu unterstützen. Wir befinden uns damit im Kreise vieler Hochschulbibliotheken und Bibliotheken wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen, die ihre Abonnements ebenfalls gekündigt haben.“

Nähere Informationen sind auf der Webseite des Projekts zu finden.

Eine Pressemitteilung der HRK zu den stockenden Verhandlungen mit Elsevier vom 24. März 2017 finden Sie hier.

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