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15.11.2018

Bürger*innen melden bis zum 9. Dezember 2018 leise und laute Orte

Noch bis zum 9. Dezember 2018 können Bürger*innen melden, wo in Bochum leise und laute Orte zu finden sind. Gemeinsam mit der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) hat die Stadt Bochum eine Öffentlichkeitsbeteiligung gestartet.

Prof. Dr. Heike Köckler, Professorin für Sozialraum und Gesundheit der hsg Bochum, und Daniel Simon, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der hsg Bochum, haben digitale Methoden entwickelt, mit denen sie Menschen zu ihren Lebenswelten befragen können. Bürger*innen bekommen jetzt die Gelegenheit, Lärmbelastungen zu beschreiben und in einer Karte zu verorten. Die entsprechende Online-Plattform hierzu ist im Zeitraum vom 5. November bis zum 9. Dezember 2018 hier aufzurufen. Die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung sollen im Frühjahr 2019 vorgestellt und diskutiert werden.

Eine Lärmreduzierung kommt den Bochumer Bürger*innen langfristig zu Gute, denn Lärm kann zu Herz-Kreislauferkrankungen sowie zu Lern-, Konzentrations- und Schlafstörungen führen. Nach der sogenannten Umgebungslärmrichtlinie der EU sowie nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) ist die Stadt Bochum verpflichtet, Umgebungslärm, also Lärm aus dem Straßen-, Schienen- und Luftverkehr sowie aus Industrieanlagen, zu erfassen und in Lärmkarten darzustellen. Die aktuellen Lärmkarten sind im Geoportal der Stadt Bochum unter www.bochum.de/geoportal einsehbar.

Zusätzlich zu den 'lauten Orten' sollen bei der jetzigen Aktionsplanung auch 'ruhige Gebiete' identifiziert werden. Denn Ziel der Lärmaktionsplanung ist es auch, diese 'leisen Orte' vor einer Lärmzunahme zu schützen.

Weitere Informationen zum Lärmaktionsplan der Stadt Bochum sind hier und die aktuellen Lärmkarten sind hier online.


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