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23.03.2018

Expertenrunde zu SmartHome an der hsg

Prof. Dr. Wolfgang Deiters organisiert die Veranstaltung an der hsg. Foto: hsg/Voker Wiciok

Die Expertenrunde SmartHomeNRW hat sich am 22. März 2018 an der Hochschule für Gesundheit (hsg) getroffen, um über SmartHome-Technologien als Beitrag für den Gesundheitsstandort Wohnung zu diskutieren. Dabei gint es um den Status und die Perspektiven von Technik- und Anwendungslösungen.

Nicht selten wollen ältere oder gehandicapte Menschen so lange wie möglich in ihrem vertrauten Umfeld wohnen bleiben. Um dies zu ermöglichen, werden SmartHome-Technologien entwickelt, zu denen zum Beispiel Sturzsensoren und Sicherheitslösungen, Bewegungsmelder oder auch Systeme zum Monitoring von Vitalparametern zählen. Sie unterstützen beim Leben in den eigenen vier Wänden und machen so die eigene Wohnung zu einem Gesundheitsstandort.

Die Landesgruppe NRW der SmartHome Initiative Deutschland e.V. veranstaltete die Expertenrunde in Kooperation mit der hsg. Insgesamt wurden vier Vorträge zu unterschiedlichen Aspekten der SmartHome-Technologien gehalten. Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion im Dialog mit den Teilnehmenden statt.

Organisiert wurde die Veranstaltung an der hsg von Prof. Dr. Wolfgang Deiters, Professor für Gesundheitstechnologien. Er hat im Rahmen der Veranstaltung einen Vortrag zum Thema ‚Ausbildung und Forschung an der hsg zu technischen Assistenzsystemen für Gesundheit und ein selbstbestimmtes Leben‘ gehalten. In diesem hat er grundlegende Informationen zu IT-basierten Gesundheitsservices und Ambient Assistend Living (AAL) gegeben, also zu Systemen, die ältere und gehandicapte Menschen dazu befähigen, möglichst lange selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden zu leben. Außerdem ging es um die Ausbildungs- und Forschungsaktivitäten der hsg im Bereich der Gesundheitstechnologien. Deiters appellierte in diesem Zusammenhang: „Wir müssen uns fragen, welchen Beitrag Hochschulen zum Thema digitale Gesundheitskompetenz heute eigentlich in die Ausbildung bringen sollen und müssen. Und ich würde sagen, dass wir Hochschulen als kreative Räume für neue Ideen und Produkte verstehen sollten. Dies gelingt ideal in einer Wissenszirkulation zwischen Forschung, Ausbildung, Technologieentwicklung und Anwendung.“

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