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07.02.2019

Förderer trafen Stipendiat*innen

Auf dem Stipendiat*innen-Treffen der hsg Bochum lernten Mitte Januar 2019 die Förderer die Stipendiat*innen kennen. Foto: hsg Bochum

Die Stipendiat*innen der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) hatten Mitte Januar 2019 die Gelegenheit, ihre Förderer kennenzulernen. Und die Förderer eines Deutschlandstipendiums konnten umgekehrt sehen, wen sie mit finanziellen Mitteln unterstützen.

Zum Treffen lud die Präsidentin der hsg Bochum Prof. Dr. Anne Friedrichs am 15. Januar 2019 in die Räumlichkeiten der Hochschule. „Zeitlich hatten wir dieses Treffen so gelegt, dass alle Gäste danach noch am Neujahrsempfang der Hochschule teilnehmen konnten“, erklärte Anne Friedrichs. Herzlich bedankte sie sich bei den Förderern für ihr finanzielles Engagement. Gleichfalls hob sie das Engagement der Stipendiat*innen hervor, die nur durch ihre „außerordentliche Leistung und ihr ehrenamtliches Engagement“ in den Genuss des Stipendiums gekommen seien.

„Wir suchen natürlich kontinuierlich weitere Förderer, da wir gern in jedem Studiengang Studierende mit einem Deutschlandstipendium unterstützen würden“, appellierte die Präsidentin und verwies auf einen Stipendienfonds der Hochschule, der eingerichtet wurde, damit Förderer einen beliebigen Geldbetrag einzahlen können.

Auf dem Programm Mitte Januar 2019 standen neben der Begrüßung durch die Präsidentin und ihrer einführenden Worte über die Hochschule und ihre Aufgaben drei Präsentationen, die die Stipendiat*innen vorbereitet hatten, um ihren Förderern Themen ihres Studiums anschaulich zu machen.

Franz-Rainer Kellerhoff vom Katholischen Klinikum Bochum sagte, dass er sich über die Chance freue, zu sehen, wohin das Geld fließe. Das Klinikum gehört zu einem der größten Arbeitgeber in Bochum. „Wir sind ein großer Krankenhausbetrieb mit über 350 Ausbildungsplätzen. Die Akademisierung der Gesundheitsberufe halte ich in bestimmten Bereichen und im bestimmten Umfang für richtig und wichtig“, betonte Kellerhoff.

Katja Behler von der Sparkasse Bochum traf auf die Stipendiatin Carine Dietz, die ihr Stipendium von der Sparkasse erhält und im Bachelor-Studiengang Hebammenkunde eingeschrieben ist. 

Im Rahmen der Präsentation der Bachelor-Studentinnen der Hebammenkunde zeigte Aurelia Guttenhöfer wie sie am Bauch der schwangeren Frau die Lage des Kindes ertasten kann. Dafür hatten sie und ihre Mitstudentinnen Hannah Salomo und Carine Dietz sich einen Simulator in einem Bett zurecht gelegt. Diese Simulatoren nutzt der Studienbereich Hebammenwissenschaften, um manuelle Fertigkeiten einzuüben.

Seit Oktober 2018 gehört Eva-Christin Horst zu den Stipendiatinnen der Hochschule. Sie studiert aktuell im dritten Semester Ergotherapie. Das Deutschlandstipendium in Höhe von 300 Euro monatlich erhalten die Stipendiaten ungebunden. „Das heißt, ich kann freiwillig neben dem Studium arbeiten und muss nicht für die Miete arbeiten“, erklärte Eva-Christin Horst, für die der Erhalt des Stipendiums „überraschend und auch motivierend“ war. Sie gewinne so zeitliche Ressourcen, die sie in die „Vertiefung der Studieninhalte und ein größeres Engagement im AStA [Allgemeiner Studierendenausschuss - Anm. d. Red.] der Hochschule investieren kann“. Außerdem freut sie sich über die „Wertschätzung meiner Leistungen und meines Engagements“.

Das Stipendium von Eva-Christin Horst wird ebenso wie das von Ina Weichert von der VBW Bauen und Wohnen GmbH finanziert. Auch Ina Weichert studiert an der hsg Bochum Ergotherapie. „Durch das Deutschlandstipendium kann ich die Ausübung meines Nebenjobs zurückfahren. Da das Studium ein Vollzeitstudium ist und ab dem nächsten Semester zusätzlich die Praxisphasen hinzukommen, kann ich mich aufgrund der finanziellen Unterstützung so weiterhin voll und ganz auf meinen Abschluss und meine ehrenamtlichen Tätigkeiten konzentrieren“, erklärte Weichert.

Die Ergotherapie-Studentinnen zeigten den Gästen in der so genannten Musterwohnung der Hochschule, die so eingerichtet ist, wie die Wohnung eines älteren oder eingeschränkten Menschen zu Hause, wie die Selbstständigkeit im Alltag bei Menschen mit Einschränkungen aussehen kann und welche therapeutischen Hilfsmittel ihnen im Alltag helfen können.
Physiotherapie-Student Anton Grünewald, der seit Oktober 2015 mit dem Deutschlandstipendium gefördert wird, hielt einen Kurzvortrag zum Thema ‚Chronische Rückenschmerzen‘ und erklärte dabei zum Beispiel, was bei einem Bandscheibenvorfall passiert.

Das anschließende Get-together und der dann folgende Neujahrsempfang der hsg Bochum wurde zum weiteren Networking genutzt. Im Atrium informierten die Stipendiat*innen auf Postern, was sie studieren, inwiefern ihnen das Deutschlandstipendium hilft und welche Zukunftsplanungen sie haben.

Mit dem Deutschlandstipendium können Förderer Studierende unterstützen, die sich durch hervorragende Leistungen auszeichnen. Finden sich Förderer, also Unternehmen, Vereine, Privatpersonen und Stiftungen, so wird der Betrag von 150 Euro monatlich vom Bund mit 150 Euro verdoppelt, so dass den Stipendiat*innen 300 Euro monatlich zur Verfügung stehen. Zu den Förderern der hsg Bochum zählen die Sparkasse Bochum, das Katholische Klinikum Bochum, das Klinikum Hochsauerland, die VBW Bauen und Wohnen GmbH, die Bogestra AG und die Gesellschaft der Freunde der hsg.

Auf dem Gruppenbild sind folgende Förderer und Stipendiat*innen zu sehen: In der oberen Reihe stehen die Förderer (v.l.n.r.) Katja Behler (Sparkasse Bochum), Franz-Rainer Kellerhoff (Katholisches Klinikum Bochum), Norbert Riffel und Sebastian Keppe (beide VBW Bauen und Wohnen). Einige aktuell geförderte Studentinnen stehen in der mittleren Reihe (v.l.) Eva-Christin Horst und ganz rechts Lea Sophie Krichel sowie in der unteren Reihe Carine Dietz, Hannah Salomo, Aurelia Guttenhöfer und Ina Weichert.

Weitere Fotos sind in der Foto-Galerie im Online-Magazin der Hochschule für Gesundheit zu finden, dem hsg-magazin.

Weitere Informationen über das Deutschlandstipendium finden Sie hier.

Wer einen Beitrag in beliebiger Höhe in ein Stipendium fließen lassen möchte, der kann sein Geld in einen Fonds einzahlen. Nähere Informationen zum Studienfonds sind hier abrufbar.

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