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29.05.2019

Forscher*innen und Studierende besuchten Kongress in Bielefeld

Studierende und Wissenschaftler*innen des Studienbereichs Logopädie der hsg Bochum besuchten einen Logopädie-Kongress in Bielefeld. Foto: hsg

Der Studienbereich Logopädie der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) hatte mit zehn Studierenden aus dem zweiten und vierten Fachsemester am 17. und 18. Mai 2019 eine Exkursion zum Kongress des größten Berufsverbandes der Logopädie, dem Deutschen Bundesverband für Logopädie e.V., unternommen. Der einmal jährlich stattfindende Fachkongress wurde dieses Jahr in Bielefeld ausgetragen. Das diesjährige Motto ‚Hochschulische Ausbildung ist machbar – JETZT‘ zog sich wie ein roter Faden durch die wissenschaftlichen Vorträge, die auch von Professorinnen des Studienbereichs Logopädie unterstützt wurden.  

Dr. Sylvia Costard, Professorin für Sprach-, Sprech- und Schriftsprachstörungen im Kindesalter an der hsg Bochum, stellte eine Einzelfallstudie zur Therapie der phonologischen und der morphologischen Bewusstheit bei einem 11-jährigen Kind vor, die im Rahmen einer Therapie in der Lehr- und Forschungsambulanz im Interprofessionellen Gesundheitszentrums (InGe) entstand und aus der eine Bachelorarbeit hervorging. Diese Einzelfallstudie wurde im Rahmen der Lehre sowie durch eine Qualifikationsarbeit auf Bachelorniveau durchgeführt und ausgewertet.

Dr. Hendrike Frieg, Vertretungsprofessorin für Logopädie mit Schwerpunkt kognitive Neuropsychologie, demonstrierte die unter anderem an der hsg Bochum entwickelte App ISi Speech, mit deren Hilfe das Eigentraining für Parkinsonpatient*innen verbessert werden soll. Es ergaben sich viele Rückfragen aus dem Publikum, die einen Bedarf hierfür bei den Praktiker*innen verdeutlichten.

In einem interaktiven Forum zu Forschung & Lehre hielt Prof. Dr. Kerstin Bilda, Vizepräsidentin für Forschung an der hsg Bochum, einen Impulsvortrag zum Thema Unternehmen als Kooperationspartner von Hochschulen. Daraus ergab sich eine spannende Diskussion zur Zukunftsperspektive der hochschulischen Forschungslandschaft. Ein weiteres Netzwerktreffen wird geplant.

„Durch viele Fachvorträge und eine große Ausstellergalerie von Fachliteratur bis Therapiematerial erhielten die Student*innen einen schönen Einblick in die Diskussion aktueller Forschungsfragen der logopädischen Fachwelt“, resümierte Silvia Gosewinkel, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Studienbereichs, die die Exkursion für die Student*innen begleitet hatte.

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