Startseite - Hochschule für Gesundheit

24.01.2019

Forschungsergebnisse mit Auswirkungen auf die Praxis

Das diesjährige Master-Symposium war gut besucht. Hier empfing hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs die Teilnehmer*innen im Audimax.
Dr. André Posenau, Professor für Interaktion und interprofessionelle Kommunikation in Pflege- und Gesundheitsfachberufen an der hsg Bochum (am Pult rechts im Bild), führte als Moderator durch das Symposium.
Tobias Braun, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studienbereich Physiotherapie der hsg Bochum, referierte in der Keynote über ein Testverfahren der Mobilität für ältere Patient*innen mit Demenz, Delir oder anderen kognitiven Beeinträchtigungen im Krankenhaus.
Das Symposium stand unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Thomas Hering (im Bild rechts im Gespräch mit Teilnehmer*innen nach Abschluss der Veranstaltung). Er ist Programmverantwortlicher des Master-Studiengangs. Fotos: hsg Bochum

Rund 100 Teilnehmer*innen zählte das Symposium 'MasterMinds 2019: Ergebnisse praxisbasierter Forschungsansätze aus Hebammenkunde, Pflege und Therapie', welches Studierende des Master-Studiengangs Evidence-based Health Care der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) im Atrium und im Audimax der Hochschule organisiert hatten, gleich zum Beginn der Veranstaltung am 23. Januar 2019 um 9.00 Uhr.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Thomas Hering, Programmverantwortlicher des Master-Studiengangs und Professor für Quantitative Methoden an der hsg Bochum, stellten Studierende dem Teilnehmerkreis, der aus Kooperationspartner*innen der hsg Bochum, hsg-Wissenschaftler*innen und -Studierenden bestand, ihre Forschungsarbeiten vor.

In ihrer Eröffnungsrede lud hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs die anwesenden Nachwuchswissenschaftler*innen herzlich ein, an der 'Preconference für Nachwuchswissenschaftler*innen' am 6. November 2019 in der hsg Bochum teilzunehmen. Diese Preconferenz ist Teil der Drei-Länder-Tagung, die vom 6. bis zum 8. November 2019 an der Hochschule stattfindet und in der 10-Jahresfeier der Hochschule für Gesundheit mündet.

Friedrichs erinnerte daran, dass die hsg Bochum mit der Einrichtung des ersten Master-Studiengangs Evidence –based Health Care (EbHC) zum Wintersemester 2015/2016 einen „wichtigen Beitrag zur Akademisierung der Gesundheitsberufe geleistet“ habe. „Zum Wintersemester 2018/2019 startete der mittlerweile vierte Jahrgang in diesem Studiengang und das heutige Symposium ist bereits die dritte Veranstaltung dieser Art, in der die Master-Studierenden in sehr unterschiedlichen Formaten die Forschungsergebnisse ihrer Masterarbeitsprojekte vorstellen. Das diesjährige Symposium reiht sich zudem ein in eine Reihe vielfältiger Veranstaltungen im Rahmen des 10-jährigen Bestehens der Hochschule für Gesundheit“, so Anne Friedrichs.

Das Master-Studium (EbHC) soll für eine wissenschaftliche Tätigkeit in verschiedenen Versorgungsbereichen des Gesundheitssystems, in der Gesundheitsverwaltung und in der Lehre und Forschung vorbereiten. „Der Master-Studiengang EbHC wird seiner Zielsetzung gerecht, interdisziplinär denkende und forschende Kolleg*innen zu qualifizieren, die einerseits für eine erfolgreiche Akademisierung der Gesundheitsberufe stehen, andererseits ganz bewusst auch über den Rand ihrer eigenen Berufe hinwegschauen“, betonte Dr. Thomas Hering, der an der hsg Bochum zudem als Professor für Quantitative Methoden und Prodekan des Departments für Angewandte Gesundheitswissenschaften tätig ist.

13 Studierenden präsentierten ihre Master-These auf Postern, die im Atrium der hsg Bochum gezeigt wurden, andere hielten im Rahmen des Symposiums Vorträge. „Forschung ist keine Handlung im stillen Kämmerlein“, betonte Thomas Hering und fügte hinzu: „Forschungsergebnisse sollen Auswirkungen haben auf die Praxis und dementsprechend auch allen – Forscher*innen und Praktiker*innen – verfügbar sein. Dies gelingt durch die Veröffentlichung in Fachzeitschriften, in Lehrbüchern und auf Kongressen und Tagungen. Im Idealfall sollen sie Praxis verändern und ganz speziell die Gesundheitsversorgung verbessern helfen.“

Die praxisbasierten Forschungsansätze der Master-Arbeiten stammen aus den Bereichen Hebammenkunde, Pflege und Therapie. So untersuchen die Master-Studierende, wie bestimmte Messverfahren auf Patient*innen nach einem Schlaganfall in Deutschland anzuwenden sind, welche Messinstrumente die körperliche Aktivität von Patient*innen erfassen können oder welche Beweggründe es für professionell Pflegende gibt, zu lügen oder zu verschweigen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind hier zu finden. Der Abstractband über das Symposium ‚MasterMinds 2019‘ ist hier als pdf abrufbar.

Diese Seite Diese Seite Drucken Drucken  //  Seitenanfang Seitenanfang