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23.03.2018

hsg nutzte den Kongress ‚Armut und Gesundheit‘ in Berlin zum Austausch

Das hsg-Department of Community Health nutzt den Kongress – wie bereits im Jahr 2017 – für eine Exkursion mit Studierenden des Departments. Foto: hsg

Auf dem ‚Kongress Armut und Gesundheit – Der Public Health-Kongress in Deutschland‘, der am 20. und 21. März 2018 an der TU Berlin stattfand, waren einige Wissenschaftler*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum anzutreffen.

Prof. Dr. Heike Köckler, Dekanin des Departments of Community Health, nutzte den Kongress – wie bereits im Jahr 2017 – für eine Exkursion mit Studierenden des Departments. Die Professorin für Sozialraum und Gesundheit hat dieses Mal mit 18 Studierenden den Kongress besucht. „Wie im vergangenen Jahr haben wir als Department wieder die Chance ergriffen, vor Ort mit einem Informationsstand Studierende zu akquirieren. Wir erleben auf dem Kongress Menschen verschiedenen Alters, die alle ein großes Interesse an den Themen rund um Public Health haben und führen am Stand interessante Gespräche“, erklärte Heike Köckler.

Am ersten Kongresstag hat Dr. Shoma Berkemeyer (Vertretungsprofessorin für die ‚Methodologie der Gesundheitsforschung‘ an der hsg) in der Session Jugendliche gemeinsam mit Dr. Kevin Dadaczynski von der Leuphana Universität Lüneburg das interdisziplinarische Fachforum ‚Psychische Gesundheit im Kontext von Bildung und Erziehung‘ moderiert. Zusätzlich referierte sie in dem Forum zum Thema ‚Wohlbefinden durch Bewegung: Erste Ergebnisse eines schulischen Praxisprojekts‘. In ihrem Vortrag berichtete Shoma Berkemeyer über das qualitative Ergebnis des Wohlbefindens durch die Bewegung der Schüler*innen einer siebten Klasse. Studierenden des dritten Semesters im Studiengang ‚Gesundheit und Diversity‘ hatten im Wintersemester 2017/2018 im Modul ‚Prävention im Kontext Diversity‘ ein Präventionsangebot für die Schüler*innen unter dem Motto ‚Hochschule trifft Hauptschule‘ entwickelt und durchgeführt. Das Angebot fand im Rahmen des Lehr-Praxisprojekts ‚SOLEIL‘ (‚SOziales Lernen durch E-Learning In HochschuLen‘) statt.

Am zweiten Kongresstag hat die hsg-Raumplanerin Prof. Dr. Heike Köckler gemeinsam mit Prof. Dr. Gabriele Bolte von der Universität Bremen das Fachforum ‚Förderung nach dem Präventionsgesetz im Setting Kommune: Motor für Health in All Policies-Strategien?‘ moderiert. Zudem hielt Heike Köckler in dem Forum einen Vortrag zum Thema ‚Zur möglichen Rolle des Präventionsgesetzes als Promotor des Health in All Policies-Ansatzes der WHO‘. Anschließend nahm sie am Workshop ‚Vorrang für Verhältnisprävention – Brauchen wir eine Enquete-Kommission zur Weiterentwicklung der Prävention in Deutschland?‘ teil.

Dr. Fabian van Essen, Vertretungsprofessor ‚Behinderung und Inklusion‘ der hsg, hat ebenfalls am zweiten Kongresstag den Workshop ‚Menschen mit geistiger Behinderung als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Gesundheitsförderung, Prävention und Bildung‘ moderiert.

Prof. Dr. Gudrun Faller (Professorin für Kommunikations- und Interventionsprozesse im Gesundheitswesen an der hsg) hat am 22. März 2018 gemeinsam mit Jennifer Becker (wissenschaftliche Mitarbeiterin der hsg) das Fachforum ‚Vielfalt und gesundheitsfördernde Arbeitsgestaltung‘ moderiert. Das Fachforum wurde in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Public Health angeboten. Gudrun Faller referierte in dem Forum zum Thema ‚Geschlechtsbedingte und soziale Ungleichheit im Brennpunkt von Prävention und Gesundheitsförderung‘.

Im Fachforum 'Nutzerorientierung als Leitgedanke digitaler Prävention und Versorgung' hat Prof. Dr. André Posenau (Professor für Interaktion und interprofessionelle Kommunikation in Pflege- und Gesundheitsfachberufen an der hsg) am Mittwoch einen Vortrag zum Thema 'Nutzerorientierung und Kultur im Bereich von Digital Health' gehalten. Lea Abdel Ghani, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der hsg, referierte zum Thema ‚ eHealth-Anwendungen in der Intensivversorgung: Nutzungsperspektiven auf die computergestützte Kommunikation im Weaningprozess‘. Beide beteiligten sich an der anschließenden Diskussion, die von Dr. Christoph Dockweiler von der Universität Bielefeld moderiert wurde.

Der Kongress, der vom Verein Gesundheit Berlin-Brandenburg, der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung und zahlreichen Partnern ausgerichtet wurde, zieht nach eigenen Angaben inzwischen jährlich etwa 2.000 Teilnehmer*innen nach Berlin und versteht sich dabei als Informationsplattform für aktuelle Themen aus dem Bereich Public Health.

Das Programm und weitere Informationen zum Kongress sind hier zu finden.

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