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16.11.2017

hsg präsentierte vier Projekte auf der Medica 2017

Der hsg-Stand auf der Medica 2017. Foto: hsg

Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum hat sich auf der diesjährigen Medica mit einigen Projekten aus dem Bereich Forschung und Entwicklung präsentiert. Vom 13. bis zum 16. November 2017 stand ein hsg-Team am Landesgemeinschaftsstand Nordrhein-Westfalen (Halle 3, Stand C80) auf der Medica in Düsseldorf zum Austausch bereit.

Die Ende 2009 gegründete Hochschule bietet verteilt über drei Departments ein deutschlandweit einzigartiges Sortiment an Studiengängen im Bereich Gesundheit an. Dabei spielen das moderne didaktische Konzept, die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, die frühe Vernetzung mit externen Praxispartnern und die intensive Studienlaufbahnbegleitung an der hsg eine besondere Rolle. Als Partner des Gesundheitscampus NRW eröffnet die hsg ihren Studierenden weitreichende Perspektiven im Wachstumssektor Gesundheitswesen.

An jedem Messetag stellte die hsg am Gemeinschaftsstand ein ‚Projekt des Tages‘ vor. Im Mittelpunkt des Tages stand am 13.11.2017 das Projekt ‚EPItect – Pflegerische Unterstützung epilepsiekranker Menschen durch innovative Ohrsensorik‘. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines nichtinvasiven Sensorsystems, das verschiedene Vitalparameter, die auf einen epileptischen Anfall deuten, erkennt. Diese soll künftig eine relevante Verbesserung der Anfallszählung bis hin zur akkuraten Anfallsdokumentation ermöglichen, die Behandlung von Menschen mit Epilepsie somit maßgeblich beeinflussen und den Informationsaustausch zwischen professionell und informell Pflegenden sowie den Patient*innen verbessern. Die hsg tritt in diesem Projekt als assoziierter Partner auf.

Am 14.11.2017 wurde das Projekt ‚DUTZ - Dialog- und Transferzentrum Dysmelie‘ in den Fokus gerückt. Das DUTZ wird vom Interessenverband Contergangeschädigter NRW e.V. selbst organisiert. Ziel ist die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung im Sinne einer individuell angepassten und hinsichtlich psychischen, körperlichen und sozialen Wohlergehens angemessenen Unterstützung von Menschen mit Conterganschädigung in ihrem jeweils vertrauten und/oder gewünschten Lebensumfeld durch Informations-, Beratungs-, Schulungs-, Vernetzungs- und Entwicklungsleistungen. Die hsg begleitet das DUTZ wissenschaftlich unter anderem durch Befragungen von Betroffenen und ihren professionellen und nicht-professionellen Unterstützern im Alltag. Im Sinne partizipativer Forschung arbeiten Betroffene und Wissenschaftler*innen in diesem Projekt partnerschaftlich zusammen. Das Gesamtprojekt wird von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert.

Das Projekt ‚HebAB.NRW - Geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen in Nordrhein-Westfalen‘ stand am 15.11.2017 auf der Agenda. Aufgrund der steigenden Kaiserschnittrate und der angespannten beruflichen Situation für Hebammen hatte das NRW-Gesundheitsministerium im Jahr 2014 den Runden Tisch Geburtshilfe organisiert. Dieser sprach die Empfehlung aus, Hebammen und Frauen in NRW zur Versorgungssituation mit Hebammenhilfe zu befragen. Dies setzt das Projekt um. Das Vorhaben stellt die bisher größte und umfassendste Studie einer Reihe aktuell laufender Studien zur Versorgungssituation mit Hebammenhilfe in Deutschland dar, um Maßnahmen ableiten zu können, die die wohnortnahe und flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe verbessern.

Das Projekt ‚ SOLEIL‘, das am 16.11.2017 am Stand vorgestellt wurde, baut auf das Konzept von ‚Communities of Learning‘ auf, das heißt auf ein soziales gemeinschaftliches Lernen mit aktuellem Feedback. SOLEIL steht als Abkürzung für ‚SOziales Lernen durch E-Learning In HochschuLen‘. In Unterstützung von individuell basiertem Lernen werden die praktische Anwendung des formalen Wissens sowie die Interaktion unter Studierenden mit SOLEIL erleichtert.

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