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14.05.2018

hsg-Professorin mit Studierenden auf dem Positiv-Psychologischen Kongress

Prof. Dr. Anna Mikhof besuchte mit Studierenden den Positiv-Psychologischen Kongress in Bochum. Foto: privat

Auf dem Positiv-Psychologischen Kongress, der in diesem Jahr Anfang Mai 2018 an der Ruhr-Universität Bochum stattfand, waren Prof. Dr. Anna Mikhof, Professorin für Gesundheitspsychologie über die Lebensspanne an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum), und einige Studierende des Departments of Community Health der hsg vertreten.
Die interdisziplinär angelegte Konferenz ‚Zusammen wachsen – Förderung des positiven individuellen, organisationalen und gesellschaftlichen Fortschritts‘ wird unter anderem mit dem Ziel der Vernetzung, der Vorstellung aktueller und anwendungsbezogener, nationaler und internationaler Forschungs- und Praxisprojekte im Kontext der Positiven Psychologie von der Deutschen Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung ausgerichtet.

Es wurden aktuelle Herangehensweisen und Interventionen zum Beispiel in den Bereichen der Psychologie, der Gesundheitswissenschaften und Medizin, der Bildung und Erziehung sowie in arbeitsbezogenen Kontexten vorgestellt und ein fachübergreifender Austausch und diesbezügliche Vernetzung dazu angeregt. An insgesamt drei Tagen wurden Vorträge und Workshops aus mehreren Themenfeldern angeboten.

Auch einige Studierende der hsg hatten die Gelegenheit, die innovativen Herangehensweisen der Positiven Psychologie kennen zu lernen. Sie besuchten die Veranstaltung mit dem Blick auf die Entwicklung wesentlicher Kompetenzen für die praxisbezogene und zugleich forschende Tätigkeit im Studium und für die spätere berufliche Ausrichtung. Der Fokus der einzelnen Themen lag schwerpunktmäßig auf förderlichen Aspekten von Menschen, Organisationen, Communities und der Gesellschaft. Es wurde gezielt aufgezeigt, wie verschiedene Fähigkeiten und Ressourcen (zum Beispiel Teamwork, Führungsvermögen, Fairness, soziale Intelligenz, Authentizität, Mut, Urteilsvermögen oder Kreativität) aktiviert und ausgebaut  werden können. Die Studierenden berichteten, dass sie ihre Perspektive erweitern konnten und konkrete Ideen und Herangehensweisen für bestimmte Zielgruppen und Arbeitskontexte erhalten haben, die sie weiterverfolgen möchten.

Neben Inputs von nationalen und internationalen Keynotes hat auch der Arzt, Komiker und Bestsellerautor Eckart von Hirschhausen mit seinem interaktiven Vortrag mit kabarettistischen Impulsen ‚Humor hilft Heilen – wie die positive Psychologie das Gesundheitswesen verändert‘ darauf aufmerksam gemacht, welche Rolle Gespräche, Zuwendung und positive Erwartungen für die Heilung spielen.

Anna Mikhof initiierte und organisierte den Besuch der Konferenz, um die Studierenden des Departments of Community Health für positiv-psychologische Methoden und praxisbezogene Anwendungsmöglichkeiten zu sensibilisieren. „Mittlerweile gibt es Wirksamkeitsstudien, die Hinweise dafür liefern, dass positives Denken, Fühlen und Wahrnehmen in die menschlichen Zellen hineinwirken können und sowohl Krankheits- als auch Alterungsprozesse verlangsamen beziehungsweise sie positiv prägen können. Umso wichtiger ist es, die Ergebnisse aus der Forschung in die Lebenswelt der Menschen zu bringen.“ Die Psychologin hat im Rahmen der Konferenz einen Vortrag  dazu gehalten, inwiefern positiv-psychologische Haltungen und Praktiken wie Achtsamkeit und Meditation zur Kultivierung des subjektiven psychischen und physischen Wohlbefindens beitragen können. Sie stellte die Ergebnisse einer Befragungs- und einer Interventionsstudie vor. Mikhof: „Indem wir wirksame Methoden identifizieren, können wir gezielter die subjektive Lebensqualität sowie die psychische, körperliche und soziale Gesundheit zielgruppenspezifisch fördern.“

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