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29.11.2017

hsg-Studiengang Physiotherapie in Osnabrück stark vertreten

Der Studiengang Physiotherapie der hsg war auf dem Symposium stark vertreten. Foto: Hochschule Osnabrück
Rund 300 Gäste nahmen am Forschungssymposium in Osnabrück teil. Foto: Hochschule Osnabrück
Der Vortrag von Tobias Braun, wissenschaftlicher Mitarbeiter im hsg-Studienbereich Physiotherapie, erhielt den zweiten Vortragspreis. Foto: Hochschule Osnabrück
Carolin Bahns (im Bild rechts) und Lisa Happe (links), Studentinnen im hsg-Master-Studiengang ‚Evidence-based Health Care‘, stellten erste Ergebnisse einer deutschlandweiten Befragung zur physiotherapeutischen Versorgungssituation von Patienten*innen mit Rückenschmerzen vor. Foto: Hochschule Osnabrück
Auf dem Symposium wurden erstmals wissenschaftliche Poster präsentiert. Foto: Hochschule Osnabrück

Nachdem das erste ‚Forschungssymposium Physiotherapie' (FSPT) im Jahr 2016 an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum stattfand und vom Studienbereich Physiotherapie iniitiert und organisiert wurde, wurde Mitte November 2017 zum zweiten Symposium nach Osnabrück eingeladen. Ausgerichtet wurde es durch die Hochschule Osnabrück und den Verein ‚Deutsche Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaft‘ (DGPTW).

Insgesamt nahmen rund 300 Teilnehmer*innen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich teil. Neben dem wissenschaftlichen Programm mit den thematischen Schwerpunkten Neuro- und Kardiorehabilitation, neuromuskuloskelettale Therapie, Schmerzforschung und Evidenzbasierung wurden zudem Workshops zu ausgewählten Themen angeboten und Keynote-Lectures von internationalen Referent*innen zum Thema Forschung und Forschungsstrukturen gehalten. Eine weitere Neuerung im Vergleich zum vorherigen FSPT waren Präsentationen von wissenschaftlichen Postern.

Wissenschaftler*innen und Studierende der hsg waren am Programm des FSPT stark vertreten und beteiligt. Dr. Christian Grüneberg, hsg-Professor für Physiotherapie, referierte zum Thema ‚Förderfaktoren und Barrieren in der Anwendung eines elektronischen Patientendokumentationssystems in der Physiotherapie – eine deutschlandweite Umfrage unter Physiotherapeut*innen‘. Über erste Ergebnisse der Arbeitsgruppe ‚Mobilität im Alter‘ an der hsg referierte Tobias Braun, wissenschaftlicher Mitarbeiter im hsg-Studienbereich Physiotherapie, in seinem Vortrag mit dem Titel ‚Die Prävalenz des Frailty-Syndroms in der ambulanten physiotherapeutischen Versorgung – erste Ergebnisse‘. Sein Vortrag wurde dabei mit dem zweiten Vortragspreis prämiert, der durch die DGPTW vergeben wurde. Stellvertretend für die Arbeitsgruppe des Studienbereichs Physiotherapie, bestehend aus den Professoren Dr. Christian Grüneberg und Dr. Christian Thiel, den Studierenden Carina Ziller, Julia Rasche, Carolin Bahns, Lisa Happe, Theresa Retzmann und Svenja Hansen, nahm Tobias Braun den Preis dankend entgegen.

Katharina van Baal, ebenfalls wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Physiotherapie der hsg, präsentierte die Ergebnisse einer Pilotstudie, in welcher die Effektivität eines spezifischen Trainings bei Patient*innen mit chronisch-unspezifischen Rückenschmerzen untersucht wurden. Carolin Bahns und Lisa Happe, Studentinnen im Master-Studiengang ‚Evidence-based Health Care‘ der hsg, stellten im Rahmen ihres Vortrags erste Ergebnisse einer deutschlandweiten Befragung zur physiotherapeutischen Versorgungssituation von Patienten*innen mit Rückenschmerzen in Deutschland vor.

Auch an Präsentationen von Postern und der Leitung von Workshops sowie Treffen von Arbeitsgruppen waren Vertreter*innen der Hochschule für Gesundheit sowie hsg-Studierende aktiv beteiligt. So präsentierte Alina Rieckmann, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ‚TheraAssist‘ im hsg-Studienbereich Physiotherapie tätig ist, im Rahmen einer Posterpräsentation die Studienergebnisse im Namen der Arbeitsgruppe ‚Digitalisierung im Gesundheitswesen‘. Die Präsentation trug den Titel ‚Ein standardisierter Therapiebericht – ein wichtiger Baustein zur Förderung der (inter-) professionellen Kommunikation?!‘. Hierfür erhielt sie den zweiten Posterpreis.

Der Abstractband mit allen Beiträgen des FSPT 2017 ist hier zu finden.

Im Rahmen des FSPT fand auch die zweite Mitgliederversammlung der DGPTW statt. Dr. Christian Kopkow, hsg-Professor für Physiotherapie, der zum Vorstand des DGPTW gehört, stellte fest: „Das Interesse an der DGPTW, welche sich als unabhängige wissenschaftliche Fachgesellschaft versteht, ist seit der ersten Mitgliederversammlung in Bochum weiter erfreulich gestiegen. Aktuell umfasst die Gesellschaft bereits mehr als 100 Mitglieder.“ Der Vorstand der DGPTW wurde Mitte November 2017 einstimmig für die Amtszeit von zwei Jahren wiedergewählt. Damit gehören weiterhin zum Vorstand: Prof. Dr. Kerstin Lüdtke, Prof. Dr. Axel Schäfer, Prof. Dr. Bernhard Elsner, Prof. Dr. Christian Kopkow und Dr. Cordula Braun.

Kopkow: „Das FSPT 2017 war eine insgesamt gelungene Veranstaltung und damit eine tolle Fortführung des FSPT 2016, welches ja hier an der hsg durchgeführt wurde und ein maßgebender Auftakt war. Es ist toll zu sehen, dass in Deutschland im Bereich der Physiotherapie zunehmend geforscht wird und hier eine Weiterentwicklung stattfindet, was letzten Endes die Versorgung von Patient*innen verbessert.“

Das nächste Forschungssymposium Physiotherapie wird am 16. und 17. November 2018 an der Universität zu Lübeck stattfinden. „Ein Termin, den sich alle an Forschung in der Physiotherapie Interessierten vormerken sollten“, so Kopkow.

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