Startseite - Hochschule für Gesundheit

01.12.2017

Hund bei Lesetherapie dabei

Um das Wohlergehen des Pudel-Mischlings Pipa während der Therapiesitzung kümmerte sich Dr. Sylvia Costard, Professorin für Logopädie an der hsg. Foto: hsg

Ein kleiner weißer Hund namens Pipa hat im Oktober 2017 die Lesetherapie an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum unterstützt. Dies war das erste Mal, dass ein Lesehund an der hsg zum Einsatz kam.

Pipa ist ein Pudel-Mix und gehört zu Prof. Dr. Sylvia Costard, die an der hsg Professorin für Logopädie ist. Sie erklärte, dass sich die Therapiesitzungen durch Pipa nicht sonderlich änderten: „Eigentlich hätte man die einzelnen Übungen auch genauso ohne Hund durchführen können.“ Doch durch die Anwesenheit eines Hundes seien gerade Kinder viel engagierter in den Sitzungen.

Und an der Motivation mangele es sonst leider oft. „Selbst wenn diese Kinder am Anfang noch motiviert sind, ihre Lesefähigkeiten zu verbessern, wird ihnen ungefähr in der dritten Klasse bewusst, dass sie langsamer als die anderen Kinder lernen“, wusste Costard zu berichten. Und sie ergänzte: „Dann verlieren die Kinder oft ihren Mut und ihre Motivation.“ Durch die Anwesenheit eines Vierbeiners würden die Therapiesitzungen aber nicht selten wieder reizvoller und attraktiver für die Kinder.

In den Therapiesitzungen hat sich Prof. Dr. Sylvia Costard auch um das Wohlergehen ihres Hundes und einen tiergerechten Umgang mit ihm gekümmert, während Jessica Dederichs vor allem die einzelnen Leseübungen durchführte. Dederichs studiert an der hsg Logopädie und schreibt gerade ihre Bachelor-Arbeit über die Lesetherapie mit Hund.   

Mehr über den Einsatz von Pipa als Lesehund kann in dem Beitrag 'Der Lesepartner mit der kalten Schnauze' im hsg-magazin erfahren werden.

Diese Seite Diese Seite Drucken Drucken  //  Seitenanfang Seitenanfang