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11.04.2019

OurPuppet-Abschlusstreffen an der hsg Bochum

Das Team des Verbundforschungsprojektes ‚OurPuppet‘ traf sich zur Abschlussveranstaltung in den Räumen der hsg Bochum – samt interaktiver Puppen. Foto: hsg Bochum / Judith Merkelt-Jedamzik

In den Räumen der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) hat am 10. April 2019 die Abschlussveranstaltung des Verbundforschungsprojektes ‚OurPuppet - Pflegeunterstützung mit einer interaktiven Puppe für informell Pflegende‘ stattgefunden. Informell Pflegende sind Angehörige, die Pflegebedürftige im häuslichen Umfeld begleiten.

Dr. Renate Schramek, Professorin Gesundheitsdidaktik an der hsg Bochum, bringt als Kooperationspartnerin ihre Expertise in das Forschungsprojekt ein und berät das Konsortium zu geragogischen Fragestellungen, Lernaufgaben, Lernprozessen und zur Evaluation der so genannten ELSI-Themen (Ethical, Legal and Social Implications), also der ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts geht es um den begleiteten Einsatz einer Mensch-Technik-Interaktion mit Hilfe einer sensorbasierten Puppe. Diese Puppe in Verbindung mit einer eigens von Puppetbegleiter*innen erlernten, curricular unterlegten Begleitung soll pflegende Angehörige entlasten. Zeiten, in denen Pflegende abwesend sind, könnten von zu pflegenden Personen mit der Puppe besser überwunden werden. Darüber hinaus unterstützt das System die Kommunikation zwischen Pflegenden und Pflegebedürftigen. In dem Projekt werden die Nutzerakzeptanz und die ethisch-sozialen Aspekte einer Entwicklung von Mensch-Technik-Interaktionen in der Pflege untersucht. Eine Besonderheit des Forschungsprojektes ist der partizipative Forschungsansatz, der es ermöglicht, betroffene Gruppen in die Forschungsprozesse und die Bewertung der Ergebnisse einzubeziehen.

„Die Abschlussveranstaltung diente der Ergebnis-Zusammenfassung und einem Ausblick. So haben wir im Konsortium, welches das Forschungsprojekt durchführt, gemeinsam Fragen diskutiert, wie zum Beispiel, was die Ergebnisse des Projekts für die Gesellschaft mit sich bringen, wie wir weiter an dem Projektthema arbeiten wollen und ob die Ergebnisse für weitere Zielgruppen oder Kontexte von Interesse sind“, sagte Renate Schramek.

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