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05.01.2019

Pflegende Angehörige: Befragung bis Ende Januar 2019 online

Prof. Dr. Tanja Segmüller von hsg Bochum (im Bild 2. v.r.) mit dem Projektteam der Universität Witten/Herdecke (v.l.n.r.): Kateryna Bidenko, Christin Tewes und Projektleiterin Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko und rechts im Bild Jan Haase.

Bis Ende Januar 2019 könnten sich Interessierte an der Online-Studie zur Frage, was pflegende Angehörige wirklich brauchen, beteiligen. Wissenschaftler*innen der Universität Witten/Herdecke und der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) haben das Ziel, Informations- und Beratungsangebote noch stärker an die individuellen Bedürfnisse von pflegenden Angehörigen anzupassen.

„Durch die Befragung können wir Einblicke in die Situation der pflegenden Angehörigen erhalten und ableiten welche Unterstützungsbedarfe bestehen“, erläutert Dr. Tanja Segmüller, Professorin Alterswissenschaften im Department of Community Health der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum), die im Forschungsteam des Projekts ‚Zielgruppenorientierte Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige‘ (ZipA) mitwirkt, das vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den Pflegekassen gefördert wird. Die Projektleitung liegt in der Hand von Dr. Sabine Bohnet-Joschko, Professorin in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Witten/Herdecke.

Die Wissenschaftler*innen beschäftigen sich mit der Frage, welchen Herausforderungen Angehörige gegenüberstehen, wenn sie nahestehende Menschen versorgen, betreuen oder pflegen. Drei von vier Pflegebedürftigen in Deutschland und somit insgesamt mehr als zwei Millionen Menschen werden im häuslichen Umfeld von Angehörigen, Freunden oder Nachbarn versorgt. Um die Betreuung, Pflege und Versorgung zu meistern, sind gute Informationen und gute Beratung von besonderer Bedeutung. Welche individuellen Bedürfnisse haben also pflegende Angehörige? Zu welchen Bereichen sind Informations- und Beratungsangebote wichtig? Diesen Fragen geht die Studie nach.

Das Forscherteam bitte Betroffene, sich an der Beantwortung des Online-Fragebogens zu beteiligen. Segmüller: „Das Ausfüllen dürfte zwischen zehn und zwölf Minuten dauern und hilft uns im Projekt sehr. Wir freuen uns über rege Beteiligung.“

Weitere Informationen zum Projekt ZipA sind hier zu finden.

Dist ist der Link zum Online-Fragebogen.

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