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19.12.2018

Train2Hear: Zweiter Anwenderworkshop durchgeführt

Ende November 2018 fand der zweite Anwenderworkshop des Projekts ‚Trein2Hear‘ im Cochlea-Implantat-Zentrum am Universitätsklinikum St. Elisabeth der Ruhr-Universität Bochum statt. Hier wird der Train2Hear-Demonstrator getestet. Foto: CI-Zentrum Bochum
Die Hörübungen auf dem Tablet werden an den jeweiligen Hörstatus angepasst. Foto: CI-Zentrum Bochum

Im Forschungsprojekt ‚Train2Hear‘ hat Ende November 2018 der zweite Anwenderworkshop des Projekts im Cochlea-Implantat(CI)-Zentrum am Universitätsklinikum für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, St. Elisabeth Hospital in Bochum stattgefunden. Im Rahmen des Projekts wird eine digitale Rehabilitationsplattform für Menschen mit Hörminderungen entwickelt. Um das Hörtraining möglichst spezifisch an die Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen, werden potentielle Anwender*innen kontinuierlich in den Entwicklungsprozess eingebunden. Federführend für diesen Praxiskontakt ist Privatdozentin Dr. Christiane Völter, Leitung der Hörrehabilitation im CI-Zentrum.

Am 20. November 2018 hatten 18 CI-Träger*innen die Möglichkeit, die aktuelle Version des Programms zu testen. Sie erprobten am Tablet jeweils zwei an ihren Hörstatus angepasste Hörübungen. Dabei wurden sie jeweils von einem Software-Entwickler der Firma Q2web und einer Logopädin begleitet.

„Nachdem anfängliche Unsicherheiten einiger Teilnehmer*innen bezüglich des Umgangs mit dem Tablet abgebaut waren, zeigten alle Tester*innen großes Interesse und Freude an der Nutzung des Programms“, erklärte Marieke Röber, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ‚Train2Hear‘ an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum), und fügte hinzu: „Erste Ergebnisse des Workshops verdeutlichen den Bedarf nach einem Hörtraining, das zusätzlich zur ambulanten Rehabilitation im CI-Zentrum selbstständig zuhause von den Betroffenen durchgeführt werden kann. Sowohl der Aufbau als auch die Inhalte des aktuellen Demonstrators wurden von den Tester*innen positiv bewertet. Das Projektteam erhielt zudem wertvolles Feedback für die Optimierung und Weiterentwicklung der Übungsplattform.“

Das Projekt ‚Train2Hear‘ wird von der Hochschule für Gesundheit in Kooperation mit der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Ruhr-Universität Bochum, der Kampmann Hörsysteme GmbH und der Q2web GmbH durchgeführt. Es wird von der Europäischen Union sowie dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert und läuft noch bis Ende Februar 2020.

Bei Fragen zum Projekt ‚Train2Hear‘ wenden Sie sich gerne an die Projektmitarbeiterinnen der hsg Bochum Dorothee Hinsen und Marieke Röber.

Hier geht es zur hsg-Pressemitteilung zum Projektstart.

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