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19.01.2018

Was uns stark macht – soziale Beziehungen

Dr. Anna Mikhof bei ihrem Vortrag an der RUB. Foto: Corinna Peifer

Im Rahmen des 'Positiv-Psychologischen Kolloquiums', das für Wissenschaftler*innen und Studierende der Psychologie und der Nachbardisziplinen an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) veranstaltet wird, hat am 10. Januar 2018 Dr. Anna Mikhof, Vertretungsprofessorin für Gesundheitspsychologie an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, einen Vortrag über Schutzfaktoren und kulturelle Besonderheiten, die Leben und Partnerschaften positiv prägen können, gehalten. Der Vortrag trug den Titel 'Soziale Beziehungen - Wie wichtig sind sie für das Glück in Partnerschaften und im Leben?'

Die interdisziplinär ausgerichtete Veranstaltung wurde von Corinna Peifer, Junior-Professorin an der RUB und Leiterin der Arbeitsgruppe Angewandte Psychologie in Arbeit, Gesundheit und Entwicklung sowie Dr. Angela Bieda, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Arbeitseinheit der Klinischen Psychologie und Psychotherapie der RUB-Fakultät für Psychologie, organisiert.
„Ein Anliegen der ‚Positiven Psychologie‘ ist es, Individuen, Communities und Gesellschaften dazu zu befähigen, sich optimal zu entwickeln. Potentiale, Ressourcen, Stärken, Wachstums- und Fortschrittsprozesse sowie psychisches Wohlbefinden stehen dabei im Zentrum“, erklärte Anna Mikhof und ergänzte: „In meinem Vortrag habe ich darüber referiert, inwieweit persönliche Beziehungen, Familiensysteme, Partnerschaften und Arbeitsbeziehungen von den voranschreitenden Globalisierungs- und Integrationsprozessen berührt werden. Soziale Beziehungen werden durch Individualisierungsprozesse und Werteveränderungen gefärbt.“

Vor diesem Hintergrund stellte Anna Mikhof die Ergebnisse einer Längsschnittstudie vor. Mikhof: „Die Ergebnisse zeigen, inwiefern soziale Beziehungen unter Berücksichtigung von verschiedenen Diversity-Merkmalen, also Merkmale wie zum Beispiel Alter, Geschlecht und Kultur, dazu beitragen können, glückliche und stabile Beziehungen zu stärken und auch ganz allgemein unsere Zufriedenheit mit dem eigenen Leben zu fördern.“

Die nächste Veranstaltung im Rahmen des Kolloquiums ist Ende Januar 2018 geplant.

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