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03.10.2018

Zertifikatsmodule starteten an hsg Bochum

Die Teilnehmenden mit der Dozentin Dr. Stefanie Duchac (1. Reihe 4. von links) und den PuG-Projektmitarbeiterinnen Pia von Boetticher (1 Reihe 1. von links) und Sarah Görlich (1 Reihe 5. von links) zur ersten Präsenzveranstaltung des Zertifikatsmoduls ‚Klinische und apparative Diagnostikstandards‘. Foto: hsg
Die Teilnehmenden mit dem Dozent Dr. Tim Peters (2. Reihe 1. links) und den mit PuG-Projektmitarbeiterinnen Valeska Stephanow (1. Reihe 1. von links) und Sarah Görlich (1 Reihe 2. von links) zum Auftakt des Zertifikatsmoduls ‚Interprofessionelle Kommunikation‘. Foto: hsg

An der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) sind die nächsten beiden berufsbegleitenden Zertifikatsmodule angelaufen: Mit dem Start des Moduls ‚Klinische und apparative Diagnostikstandards‘ am 8. September 2018 und ‚Interprofessionelle Zusammenarbeit‘ am 15. September 2018 durchlaufen insgesamt 38 Teilnehmende 22 Wochen lang ein Kursformat, dass sich aus fünf Präsenztagen und drei Onlinephasen zusammensetzt. Vor allem die praktischen Bezüge und der Transfer von theoretischen Grundlagen sowie vertiefenden Themen in die eigene Praxis sind Schwerpunkte der Module, die sich an Berufstätige richten.

Die Module, die im ‚Blended Learning‘ überwiegend durch Onlinephasen charakterisiert werden, starten mit einem Präsenztag und dem direkten Kontakt mit der*dem verantwortlichen Dozent*in. Dr. Stefanie Duchac, Dozentin des Zertifikatsmoduls ‚Klinische und apparative Diagnostikstandards‘ sagte nach dem ersten Präsenztag: „Aus meiner Sicht eine tolle Auftaktveranstaltung. Es war alles bestens organisiert, ganz herzlichen Dank dafür. Die Präsenzphasen bieten eine schöne Möglichkeit des Austausches für die Teilnehmer. Eine sehr bunte Gruppe, was ein breites Spektrum an klinischer Erfahrung einbringt, davon können wir alle profitieren. Ich freue mich auf die nächsten Präsenzzeiten und bin gespannt, welche Erfahrung die Teilnehmer mit dem Skript und der Online-Lernumgebung machen“.

Auch Dr. Tim Peters, Dozent des Moduls ‚Interprofessionelle Zusammenarbeit‘, zieht aus dem ersten Präsenzkontakt mit den Teilnehmenden eine positive Bilanz: „Für mich war es ein gelungener Start ins Modul ‚Interprofessionelle Zusammenarbeit‘. Eine bunt gemischte Gruppe aus verschiedenen Gesundheitsberufen und mit individuellen Lebensläufen setzte sich einen Tag konzentriert mit Fragen zur Interprofessionalität im Gesundheitssystem auseinander. Im Verlauf des Tages und in den unterschiedlichen Übungen erlebte ich sowohl die schon vorhandenen mannigfaltigen Erfahrungen der Teilnehmenden mit interprofessionellen Arbeitskontexten als auch das persönliche Engagement und den Wunsch zum Progress bei diesem Thema. Der Austausch war sowohl fachlich wie persönlich intensiv und so gingen wir alle, mich eingeschlossen, mit einem guten Gefühl und vielen spannenden Ideen aus dem ersten Modultag. Mit Blick auf den weiteren Verlauf freue ich mich bereits auf die konkreten praktischen Projekte der Teilnehmenden, mit denen diese eine Stück gelebte Interprofessionalität in ihre Institutionen und Häuser tragen und somit ganz konkret an einem besseren Miteinander im Gesundheitswesen arbeiten werden“.

Die beiden Module sind Teil eines weiterbildenden Studienangebots, das im Rahmen des Projekts ‚Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften‘ (PuG) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung konzipiert wird. An der hsg Bochum sollen in diesem Kontext die beiden weiterbildenden Master-Studiengänge ‚Evidenzbasierte Logopädie‘ und ‚Advanced Nursing Practice‘ (ANP, gemeint ist hier die erweiterte und vertiefte Pflegeexpertise) entstehen. Der Start der beiden Studiengänge ist für das Wintersemester 2020/2021 geplant.

Bereits im Juni 2019 haben Interessierte allerdings die nächste Möglichkeit an weiteren, kostenfreien Zertifikatsmodulen teilzunehmen: Im Rahmen des Projekts werden das Logopädie-Modul ‚Neurogene Dysphagien‘ (Schluckstörungen aufgrund neurologischer Erkrankungen) mit dem Diplom-Sprachheilpädagogen Ulrich Birkmann und das Pflege-Modul ‚Onkologische Therapie und ihre unerwünschten Wirkungen: Zwischen Symptommanagement und Umgang mit Gefahrenstoffen‘ mit dem Pflegeexperten/ANP Matthias Naegele angeboten.

Fragen zu den beiden geplanten Studiengängen oder den Zertifikatsmodulen beantworten die Projektmitarbeiterinnen Pia von Boetticher (pia.vonboetticher(at)hs-gesundheit.de, Tel.: +49 (0)234-77727–604), Sarah Görlich (sarah.goerlich(at)hs-gesundheit.de, Tel.: +49 (0)234-77727–602) und Valeska Stephanow (valeska.stephanow(at)hs-gesundheit.de Tel.: +49 (0)234-77727–633).

Nähere Informationen zu den beiden Weiterbildungsmastern und dem Projekt erhalten Sie hier: http://www.hs-gesundheit.de/to/pug-logopaedie/ und http://www.hs-gesundheit.de/to/pug-pflege/

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