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Stimmen von Teilnehmenden eines Zertifikatsmoduls des zu entwickelnden Weiterbildungsmasters „Evidenzbasierte Logopädie“:


Forschungsprojekt im Bildungssektor

Aufbau des weiterbildenden Masterstudienangebots »Evidenzbasierte Logopädie«

Ziel des Verbundprojektes
Im Verbundprojekt  »Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften (PuG)« haben sich vier Hochschulen – Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Hochschule für Gesundheit (Bochum), JadeWilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfsburg zusammengeschlossen. In diesem Projekt sollen mit Hilfe des vom BMBF geförderten Wettbewerbs »Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen« nachfrageorientierte und bedarfsgerechte Studienangebote berufsbegleitend, wettbewerbsfähig, wissenschafts- und forschungsnah konzeptioniert und aufgebaut werden.

Ziel des Teilprojektes
ist der Aufbau eines weiterbildenden Masterstudiengangs „Evidenzbasierte Logopädie“. Für den zu entwickelnden weiterbildenden Masterstudiengang »Evidenzbasierte Logopädie« mit 90 Kreditpunkten (ECTS) sind innerhalb dieses Verbundprojektes Frau Prof. Dr. Kerstin Bilda, Projektleiterin und Vizepräsidentin für Forschung, zusammen mit ihren Projektmitarbeiterinnen Pia von Boetticher und Sarah Görlich an der Hochschule für Gesundheit in Bochum verantwortlich.

Zielgruppe
Berufstätige Logopäd*innen und Sprachtherapeut*innen mit einschlägigem, erstem akademischen Studienabschluss.

Angedachte berufliche Perspektive
Der zu entwickelnde Weiterbildungsmasterstudiengang bereitet auf die komplexen Aufgaben- und Problemstellungen in logopädischen Handlungsfeldern vor und stellt somit eine individuelle an den erworbenen Kompetenzen ausgerichtete Karriereperspektive dar. Im Vordergrund steht dabei die Vermittlung der Anwendung der Evidenzbasierten Praxis (EBP) auf die klinische Spezialisierung und der Erwerb von Forschungskompetenz zur Einbindung und Anwendung bester sprachtherapeutischer Evidenz im eigenen logopädischen Handlungsfeld.

Daten zum geplanten Weiterbildungsstudiengang „Evidenzbasierte Logopädie“

Geplanter Start des Studiengangs
Wintersemester 2020

Studiendesign
Blended-Learning-Konzept (Präsenzveranstaltungen und Elemente des internetgestützten Selbst- und Projektstudiums)
Hier finden Sie eine Übersicht über die geplante Zeit- bzw. Modulstruktur.

Geplanter Studienumfang
90 ECTS-Punkte, 6 Semester Regelstudienzeit

Unterrichtssprache
Deutsch und Englisch

Vorgesehene Inhalte
Das Curriculum ist anwendungs- und projektorientiert gestaltet, sodass neue Lernergebnisse auf die berufliche Praxis angewendet werden können. Der Master besteht aus Pflicht- und Wahlpflichtmodulen. Während die Pflichtmodule eine Vertiefung methodischer Kompetenzen zu den Prinzipien der EBP und zu Forschungsmethoden umfassen, wird in den Wahlpflichtmodulen das Themenspektrum „Dysphagie“ vertiefend behandelt, um zu einer Spezialisierung in diesem Fachbereich  zu befähigen.

Eine Modulübersicht finden Sie hier.

Zugangsvoraussetzungen
Einschlägiger Studienabschluss und mindestens eine einjährige einschlägige Berufserfahrung.

Anzahl der Teilnehmenden
25 pro Basismodul

Erprobungsphase
Im Rahmen des Verbundprojekts werden zwei Module aus dem Masterstudiengang als Zertifikatsangebote in der wissenschaftlichen Weiterbildung für berufstätige Logopäd*innen mit Bachelorabschluss an der Hochschule für Gesundheit angeboten. Die Teilnehmenden erhalten mit bestandener Prüfungsleistung ein Zertifikat der Hochschule und es ist geplant, dass die erworbenen ECTS später im geplanten Masterstudiengang angerechnet werden können.

Zertifikatsangebot in der wissenschaftlichen Weiterbildung für berufstätige Logopä*innen mit Bachelorabschluss

Zertifikatsmodul "Klinische und apparative Diagnostikstandards"

Für eine fundierte Dysphagietherapie-Planung ist eine Diagnostik unerlässlich, daher stehen die klinischen und apparativen Diagnostikstandards im Fokus dieses Moduls. Es werden alle schluckdiagnostischen Bereiche abgedeckt und mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen diskutiert. Neben Kriterien der Durchführung und Interpretation sämtlicher Verfahren ist es ein wichtiger Bestandteil des Moduls, das kritische Denken der Teilnehmer*innen hinsichtlich der Schluckdiagnostik und deren Stellenwert im Dysphagie-Management anzuregen.

Als Teilnehmer*in erhalten Sie:

  • eine Teilnahmebescheinigung bei Abschluss eines Moduls ohne Prüfungsleistung
  • ein Zertifikat der Hochschule für Gesundheit Bochum bei erfolgreichem Abschluss des Moduls mit Prüfungsleistung. Dabei werden die Modulinhalte und der Workload des Moduls, der in Anlehnung an das ECTS-Punkte System errechnet wurde, bescheinigt.

Das Modul „Klinische und apparative Diagnostikstandards“ wird in der Form eines Blended-Learning-Designs angeboten und beinhaltet Elemente des internetgestützten Selbst- und Projektstudiums sowie des Präsenzstudiums. Die aktive Betreuung der Lernenden durch Dozent*in und Mentor*in in den Präsenzveranstaltungen und in den Phasen internetgestützten Lernens ist dabei zentral.

Termine

Die Termine für die Präsenzzeiten an der Hochschule für Gesundheit für das Zertifikatsmodul sind:

  • 08. September 2018
  • 19./20. Oktober 2018
  • 11./12. Januar 2019

Das Modul ist am 27. Januar 2019 abgeschlossen.

Informationen zu den Prüfungen und dem Modulabschluss erhalten Sie hier.


Gebühren

Es werden keine Gebühren für das Zertifikatsmodul erhoben, da die Erprobung des Moduls im Rahmen des Forschungsprojektes »PuG« stattfindet.


Zugang und Anmeldung

Im Rahmen der Erprobungsphase gelten andere Zulassungsvoraussetzungen als für den geplanten weiterbildenden Masterstudiengang »Evidenzbasierte Logopädie«.

Mit jeweils einer der nachfolgend benannten Voraussetzungen aus Punkt 1 und Punkt 2 können Sie am Zertifikatsprogramm teilnehmen:

1.    Abschluss:

  • staatl. anerkannte*r Logopäd*in mit einem ersten akademischen Studienabschluss (Bachelor, Diplom oder Magister)
  • staatl. anerkannte*r Logopäd*in und ein Studium zum Erwerb des ersten akademischen Studienabschlusses
  • ein erster akademischer Studienabschluss in einer sprachtherapeutischen Fachdisziplin mit mindestens 180 ECTS

2.    Berufserfahrung:

  • eine mindestens einjährige Berufserfahrung im Bereich der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie
  • Berufsanfänger*innen in einem aktuellen Beschäftigungsverhältnis im Bereich der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie


Anmeldung
Die Anmeldung zum Zertifikatsmodul »Klinische und apparative Diagnostikstandards« bei Frau Dr. Stefanie Duchac ist ab dem 25. Januar 2017 mit unserem Anmeldeformular möglich.

Haben Sie Interesse, Rückfragen  oder benötigen weitere Informationen?
Sie erreichen uns unter pia.vonboetticher(at)hs-gesundheit.de und sarah.goerlich(at)hs-gesundheit.de sowie unter den Rufnummern +49 (0) 234-77727-604 und -602.

Wir freuen uns auf  Sie!

 

       
Prof. Dr. Kerstin Bilda
Projektleiterin
Hochschule für Gesundheit (hsg)
Pia von Boetticher
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Hochschule für Gesundheit (hsg)


Sarah Görlich

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Hochschule für Gesundheit (hsg)

 

 

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