IGel-A · Inklusion und Gelingensbedingungen im Kontext Arbeit
Hintergrund des Projekts IGel-A
Auch wenn die Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderungen in den letzten Jahren gestiegen ist, sind sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch immer unterrepräsentiert. Die Gründe dafür reichen von strukturellen und institutionellen Erschwernissen bis hin zu sozialpsychologischen Barrieren. Auch fehlt es an Erkenntnissen, mit welchen Herausforderungen und Gelingensbedingungen eine erfolgreiche Inklusion verbunden ist. Notwendig sind deshalb wissenschaftliche Analysen, die die einschlägigen Anforderungen, Bedarfe, Motivationslagen und Perspektiven auf Unternehmensseite untersuchen.
Ziele des Projekts IGel-A
Das Projekt IGel-A zielt darauf ab:
- Gelingensbedingungen und Herausforderungen erfolgreicher Inklusion in Arbeit für Menschen mit psychischen, neurologischen und kognitiven Beeinträchtigungen zu ermitteln,
- den Unterstützungsbedarf von Arbeitgebenden zu analysieren, um deren Inklusionsbereitschaft zur Neueinstellung von Menschen mit Behinderung zu erhöhen sowie
- aus diesen Erkenntnissen Informationsmaterial und Tools für eine gelingende betriebliche Inklusionsberatung zu entwickeln.
Methodisches Vorgehen
- A) Analyse und Synthese des nationalen und internationalen Forschungsstandes
- B) Zur Ermittlung von Gelingensbedingungen und Herausforderungen für die Inklusion von Menschen mit psychischen, neurologischen und kognitiven Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, wird eine multiperspektivische Fragebogenstudie zur Analyse der Passung zwischen Arbeitnehmenden und Arbeitssituation durchgeführt (quantitativer Forschungsansatz).
- C) Um die Inklusionsbereitschaft von Arbeitgebenden zur Neueinstellung von Menschen mit Behinderung zu ermitteln, wird der Unterstützungsbedarf aus betrieblicher Perspektive anhand teilnehmender Beobachtungen, leitfadengestützter Interviews und Betriebsbegehungen analysiert. Dabei soll untersucht werden, welche Beratungsansätze geeignet sind, um Inklusionserfolge zu stärken (qualitativer Forschungsansatz).
- D) Das Projekt wird von einem Beirat sowie einer Forschendengruppe unter Beteiligung von Menschen mit Beeinträchtigungen partizipativ begleitet.
Projektleitung | Prof.in Dr.in Verena Baumgart |
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Prof. Dr. Gudrun Faller | |
Beratende Funktion | Prof. Dr. Christian Walte-Klose |
Projektmitarbeiterinnen | Lisa Preissner |
Noemi Skarabis | |
Projektlaufzeit | 09/2022-02/2026 (42 Monate) |
Förderung durch | BMBF, Förderung an Fachhochschulen |
BMBF, Förderung an Fachhochschulen FKZ: 13FH591KX0 | |
Kooperation mit | LWL-Inklusionsamt Arbeit |
Fördersumme | 466.682,76€ |
Projektleitung
Prof.in Dr.in Verena Baumgart
Professorin
Studienbereichsleitung
Studienbereich Ergotherapie
DPHT · Department für Pflege-, Hebammen- und Therapiewissenschaften
Etage 4, Raum 4427
Tel. +49 234 77727-673
Fax +49 234 77727-873
Prof.in Dr.in Gudrun Faller
Professorin für Kommunikation und Intervention im Kontext von Gesundheit und Arbeit
DGW · Department für Gesundheitswissenschaften
3. Etage, Raum 3323
Tel. +49 234 77727-729
Fax +49 234 77727-929
Mitarbeiterinnen im Projekt
Lisa Preissner
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt IGEL-A
DGW · Department für Gesundheitswissenschaften
Gesundheitscampus Süd, Raum 1203
Tel. +49 234 77727 394
Fax +49 234 77727 494
Noemi Skarabis
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt IGEL-A
DGW · Department für Gesundheitswissenschaften
Gesundheitscampus Süd, Raum 1203
Tel. +49 234 77727 395
Fax +49 234 77727 495