Zum Hauptinhalt springen

QuAA · Qualitätsentwicklung in der Altenpflegeausbildung NRW

Durch Ausweitung der Ausbildungskapazitäten - Merkmale, Entwicklungen und Handlungsempfehlungen

Durch die Einführung des so genannten Umlageverfahrens in der Altenpflegeausbildung konnte in Nordrhein-Westfalen seit 2012 die Zahl der Auszubildenden von rund 10.000 (Stand: Dezember 2012) auf rund 17.500 (Stand: Dezember 2015) deutlich gesteigert werden. Neben dem quantitativen Ausbau der Ausbildungskapazitäten stellt sich auch die Frage, wie sich – insbesondere seit der Einführung des Umlageverfahrens – die Qualität der Ausbildung entwickelt hat.

Ziel der Studie

Die vorstehende Fragestellung aufgreifend werden im Rahmen der Studie auf der Grundlage eines multiperspektivischen Ansatzes zentrale Merkmale und Entwicklungen hinsichtlich der Qualität der Altenpflegeausbildung in NRW erhoben und dargestellt. Zudem werden Handlungsempfehlungen für die Sicherstellung einer möglichst hohen Qualität in der Altenausbildung entwickelt.

Dazu werden neben den Aufsicht führenden Behörden insbesondere ausbildende Fachseminare, Schüler*innen in der Ausbildung sowie Pflegekräfte, die in der Praxis mit der Anleitung von Auszubildenden betreut sind sowohl schriftlich als auch in Interviews zu ihren Einschätzungen befragt. In die Erhebungen und Ableitung von Handlungsempfehlungen fließen auch aktuelle Entwicklungen wie die Reformierung des Pflegeberufsgesetzes ein.

Zeitraum

01. Februar 2016 – 31. Juli 2017

Förderung

Die  Forschungsstudie wird in Kooperation durch die Hochschule für Gesundheit (Studienleitung: Prof. Dr. Thomas Evers) und das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (Studienleitung: Prof. Dr. Michael Isfort) durchgeführt und durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalens finanziert.