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Auf diesem Foto sieht man im Vordergrund eine Person, die ein Smartphone in der Hand hält und mit der linken Hand etwas eintippt. Im Hinergrund steht eine junge Frau vor der großen Glasfront der Mensa von der hs Gesundheit.

Gesundheit & Technologie

In diesem Forschungsschwerpunkt wird die interdisziplinäre Expertise des Forschungsinstituts der Hochschule für Gesundheit für das Handlungsfeld Gesundheitsversorgung, Partizipation und neue Technologien gebündelt.

Forschungskontext

Die sogenannte "Digitalisierung des Gesundheitswesens“ betrifft nicht allein den Aufbau einer telematischen Infrastruktur  zur (sektorenübergreifenden) Datenübertragung und Kommunikation zwischen den Akteuren des Gesundheitswesens. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien haben als innovative Anwendungen für Prävention, Diagnose, Therapie, Rehabilitation und  Partizipation darüber hinaus großes Potenzial, die Gesundheitsversorgung effektiver und effizienter zu gestalten.

Zu den für Gesundheitsversorgung und Teilhabeförderung besonders relevanten "eHealth" und "mHealth"- Verfahren zählen u.a.

  • telemedizinische bzw. teletherapeutische Methoden
  • computer- und robotikgestützte Therapie- und Rehabilitationsprogramme
  • Assistenzsysteme und Hilfsmittel für eine möglichst große Autonomie bei hoher Lebensqualität und für die Förderung der Teilhabe an der Gemeinschaft
  • sowie vermehrt auch mobile Anwendungen („Apps“) zur Selbstvermessung („Tracking“) individueller Gesundheitsparameter und zum selbstgesteuerten Training von Funktionen und Aktivitäten.

Einige dieser Methoden und Verfahren beginnen bereits in der Breite der Gesundheitsversorgung anzukommen. Dennoch sind viele Anwendungen häufig noch stärker durch ihre technische Machbarkeit geprägt, als durch ihre konsequente Patient*innen- und Nutzer*innenorientierung.

Ansprechpartner

Prof. Dr. André Posenau

Auf dem Bild sieht man Prof. Dr. André Posenau.

Professor für Interaktion und interprofessionelle Kommunikation in Pflege- und Gesundheitsfachberufen

DPW · Department für Pflegewissenschaft

4. Etage, Raum 4405

Tel. +49 234 77727-650
Fax +49 234 77727-850

andre.posenauhs-gesundheit "«@&.de

Weitere Ansprechpartner*innen

Prof. Dr. Sandra Bachmann

Auf dem Bild sieht man Prof. Dr. Sandra Bachmann.

Professorin für Pflegerische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien
Studiengangsleitung

Studiengang Pflege
DPW · Department für Pflegewissenschaft

4. Etage, Raum 4409

Tel. +49 234 77727-637
Fax +49 234 77727-837

sandra.bachmannhs-gesundheit "«@&.de

Mehr Infos

Prof. Dr. Kerstin Bilda

Auf diesem Bild sieht man Prof. Dr. Kerstin Bilda.

Studienbereich Logopädie
DAG · Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften

1. Etage, Raum 1131

Tel. +49 234 77727-610
Fax +49 234 77727-810

kerstin.bildahs-gesundheit "«@&.de

Dr. Hendrike Frieg

Auf diesem Bild sieht man Dr. Hendrike Frieg.

Vertretungsprofessorin

Studienbereich Logopädie
DAG · Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften

1. Etage, Raum 1105

Tel. +49 234 77727-603
Fax +49 234 77727-803

hendrike.frieghs-gesundheit "«@&.de

Prof. Dr. Christian Thiel

Auf dem Bild sieht man Prof. Dr. Christian Thiel.

Studienbereich Physiotherapie
DAG · Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften

2. Etage, Raum 2419

Tel. +49 234 77727-628
Fax +49 234 77727-828

christian.thielhs-gesundheit "«@&.de

Forschungsthemen und Arbeitsfelder

Dazu werden im Forschungsschwerpunkt u.a. folgende elementare Forschungsfragen behandelt:

  • Welche neuen Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten bieten sich für die Gesundheitsversorgung durch aktuelle technologische Entwicklungen?
  • Welchen konkreten Nutzen haben neue Gesundheitstechnologien dabei für verschiedene Patient*innen- und Nutzer*innengruppen?
  • Wie können technikgestützte Versorgungsformen gezielt auf die Bedürfnisse dieser Patient*innen und Nutzer*innen zugeschnitten werden?
  • Wie effektiv (wirksam) und wie effizient (kosteneffektiv) sind die neuen technikbasierten Verfahren, insbesondere auch im Vergleich zu etablierten Standardverfahren?
  • Wie sind Trends im Gesundheitswesen, wie bspw. mobile Anwendungen, im Hinblick auf Potenziale und Risiken für die Gesundheitsversorgung zu bewerten?
  • Wie können Standards zur Qualitätssicherung festgelegt, Anwendungen finanziert und in die Regelversorgung überführt werden?
  • Wie verändert sich das Verhältnis bzw. die Interaktion zwischen Behandelnden und Behandelten durch den Einsatz neuer Gesundheitstechnologien?
  • Wie hoch ist die Akzeptanz neuer Gesundheitstechnologien bei Patient*innen, Nutzer*innen und anderen Akteuren im Gesundheitswesen und wie kann sie gefördert werden?

Forschungsmission des Schwerpunkts

Wesentliche Forschungsziele der Hochschule für Gesundheit sind essenzielle Beiträge zur besseren gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung, inklusive dem Erkenntnisgewinn bezüglich gesundheitsbezogener Fragestellungen. In diesem Sinne trägt der Forschungsschwerpunkt Gesundheit & Technologie explizit dazu bei, die Potenziale neuer technikgestützter Methoden für die Bedürfnisse der Patient*innen und Nutzer*innen bestmöglich zu erschließen und diese Methoden als Bestandteil innovativer Programme und Modelle in die Versorgungspraxis zu überführen.

Aktuelle Forschungsaktivitäten des Schwerpunkts

Diesen und verwandten Fragestellungen widmet sich der Forschungsschwerpunkt Gesundheit & Technik in anwendungsorientierter und interdisziplinärer Kooperation, u.a. mit entwickelnden Unternehmen, ambulanten und stationären Versorgungseinrichtungen sowie anderen Einrichtungen der universitären / hochschulischen bzw. außeruniversitären / außerhochschulischen Forschung. Die Kooperationen erfolgen über die Sektorengrenzen hinweg und in möglichst enger Zusammenarbeit mit Kostenträgern und den relevanten politischen Institutionen.

Exemplarisch für diese Aktivitäten des Forschungsschwerpunkts Gesundheit & Technik stehen folgende ausgewählten Projekte:

Awards

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