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Foto: Eine Seminarsituation Aktuelles und Termine

Kinder in der Corona-Pandemie

Kategorie:IAG

1. Digitaler wissenschaftlicher Salon des Instituts für Angewandte Gesundheitsforschung (IAG)

Wir laden Sie herzlich zum „digitalen wissenschaftlichen Salon“ ein. In zwei Vorträgen beleuchten zwei Wissenschaftlerinnen die Relevanz der Corona-Pandemie für die kindliche Entwicklung. Eine gemeinsame Diskussion bietet Gelegenheit zum Austausch.

Programm:

Vortrag von Prof. Dr. Sabine Seehagen, RUB Bochum: Frühkindliche Entwicklung im Kontext der Corona-Pandemie

Das Jahr 2020 ist geprägt von der Corona-Pandemie und den assoziierten Maßnahmen zur ihrer Eindämmung. Die aktuelle Situation wird häufig als „beispiellos“ beschrieben. Mögliche Auswirkungen für das Wohlbefinden und den Entwicklungsverlauf von Kindern sind somit schwer abzuschätzen und es werden empirische Befunde benötigt.
Die ersten Lebensjahre gelten als weichenstellend für die weitere Entwicklung. Zugleich ist die empirische Forschung mit Säuglingen und Kleinkindern, gerade während der Corona-Pandemie, herausfordernd. In diesem Vortrag wird anhand erster eigener Forschungsergebnisse beleuchtet, welche Veränderungen die Corona-Pandemie in den ersten Lebensjahren mit sich bringen könnte. Hierzu werden deskriptive Ergebnisse aus einer Online-Erhebung beschrieben sowie erste Ergebnisse aus einer laufenden Studie zum frühen Erinnern und zum Spielverhalten.

Prof. Dr. Sabine Seehagen ist Professorin für Entwicklungspsychologie an der Ruhr-Universität Bochum. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit der kognitiven, sozial-kognitiven Entwicklung und emotionalen Entwicklung in den ersten Lebensjahren. Ein besonderes Interesse gilt der Rolle von Schlaf und Stress für frühes Lernen und Erinnern.

 

Vortrag von Anne Kaman, UKE Hamburg: Kinder und Corona -Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie? Welche Auswirkungen haben die Einschränkungen und Veränderungen auf ihre psychische Gesundheit? Welche Kinder und Jugendlichen sind besonders gefährdet? Was kann sie stärken?Die COrona und PSYche (COPSY)-Studie der Forschungssektion Child Public Health am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf untersucht die Auswirkungen und Folgen der COVID-19 Pandemie auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die Ergebnisse werden mit denen der repräsentativen longitudinalen BELLA-Studie
vor der Pandemie verglichen. Aus den Ergebnissen lassen sich Handlungsempfehlungen ableiten, um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen während der COVID-19 Pandemie sowie in zukünftigen Krisensituationen zu fördern.

Anne Kaman, M.Sc. Health Sciences, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungssektion Child Public Health an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Sie arbeitet in nationalen und internationalen Forschungsprojekten zur Kinder- und Jugendgesundheit mit Fokus auf psychische Gesundheit und psychischen Auffälligkeiten und promoviert zum Thema
„Psychische Gesundheit und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen“.

 

Anschließend: Diskussion

 

Programm als PDF

 

Anmeldung:

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung per Email zum digitalen wissenschaftlichen Salon bis zum 01.03.2020 an Prof. Dr. Nina Gawehn
 

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