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19.01.2023 Studieninfotag!

Kurzinformationen zur Durchführung der Lehrevaluation

Das Verfahren der Lehrevaluation ist in der Evaluationsordnung für den Bereich Studium und Lehre (PDF) in § 3 hinterlegt und sieht vor, dass die Studierenden in einem durch die Stabstelle Qualität in Studium und Lehre zentral koordinierten Verfahren in jedem Semester eingeladen werden, i.d.R. zu allen Modulen an denen sie teilgenommen haben, ein Feedback in Bezug auf inhaltliche, didaktische und organisatorische Gegebenheiten und Optimierungserfordernisse abzugeben. Seit dem WiSe 2019/20 werden im Rahmen der Lehrevaluation dabei alle Module standardmäßig Online-in-Präsenz evaluiert. Das heißt, Onlineevaluationen sollen innerhalb eines vordefinierten Evaluationszeitraumes von den Studierenden während der Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden.

Evaluationszeitraum

Der Evaluationszeitraum der Lehrevaluation sollte zum Zwecke der Vergleichbarkeit möglichst im letzten Drittel des Semesters liegen. Zugleich sollte dieser aber vor den Prüfungswochen gewählt werden, da nur so das Online-in-Präsenz Verfahren gewährleistet werden kann.

Das konkrete Zeitfenster für die zu evaluierenden Module obliegt den Studiengängen und ergibt sich aus den in den Meldemasken zur Vorbereitung der Modulevaluation angegebenen Daten. Anpassungsbedarfe des Evaluationszeitraums von Seiten der Lehrenden regeln diese mit dem*der für sie zuständigen Studiengangkoordinator*in. 

Online-in-Präsenz-Evaluation

Die Evaluationen werden als TAN-basierte Onlineumfrage (mit Zeitsteuerung) über das  Evaluationssystem (EvaSys) mittels internetfähiger mobiler Endgeräte, wie Laptops, Tablets oder Smartphones, durchgeführt. Für jede in der Meldemaske hinterlegte Veranstaltung wird hierbei zu dem durch die Studiengangkoordinator*innen zurückgemeldeten Evaluationszeitpunkt, eine entsprechende Anzahl TANs produziert, die über EvaSys automatisch per E-Mail an die in Moodle hinterlegten Veranstaltungsteilnehmer*innen verschickt werden. Der Vorteil des TAN-Verfahrens besteht darin, dass jede*r Teilnehmer*in nur einmal mit seiner individuellen TAN an der Umfrage teilnehmen kann und somit eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit der erhobenen Daten gewährleistet werden kann.

Nach dem Erhalt des TANs kann der*die als Teilnehmer*in erfasste Studierende während des Evaluationszeitfensters eines Moduls jederzeit und ortsunabhängig auf den Fragebogen zugreifen.

Das Standardverfahren sieht hierbei vor, dass der*die Lehrende innerhalb des Evaluationszeitfensters die Möglichkeit schafft, dass die Studierenden die Evaluation gemeinsam während der Lehrveranstaltung vor Ort oder in hybriden/digitalen Semestern während einer synchronen Online-Sitzung durchführen.

Aus diesem Grund erhalten der*die Modulverantwortliche bzw. Lehrende des betreffenden Moduls zeitgleich zum Versand der TANs an die Studierenden eine automatische E-Mail in der sie über den Start der Evaluation ihres Moduls informiert werden und darum gebeten werden ca. 10 Minuten Zeit zum Ausfüllen des Fragebogens in der drauffolgenden Lehrveranstaltung zur Verfügung zu stellen.

Dies dient in erster Linie der Rücklaufsicherung. Pro Modul müssen mindestens fünf ausgefüllte Fragebögen vorliegen, damit ein Bericht durch die Stabstelle Qualität in Studium und Lehre zur Verfügung gestellt werden kann. Die Lehrenden erhalten die Berichte auf Wunsch zu einem in der Meldemaske verabredeten Zeitpunkt, um Feedbackgespräche auf Basis der Ergebnisberichte mit den Studierenden durchführen zu können. Sollte in der Meldemaske kein Termin für das Modul hinterlegt sein, werden die Berichte nach Abschluss der Befragungsphase erstellt und den Lehrenden sukzessive zur Verfügung gestellt.

Befragungsinstrument

Das zur Lehrevaluation verwendete, modular aufgebaute Befragungsinstrument besteht aus einem auf das gesamte Modul bezogenen Bewertungsteil (A) und bis zu drei dozent*innenspezifischen Bewertungsteilen (B). Es dient der Bewertung durch Studierende anhand von Akzeptanzkriterien (5er-Skala: Stimme überhaupt nicht zu [1] –  Stimme voll zu [5]) und fußt auf einem etablierten Erhebungsinstrumentarium zur Evaluation von Lehrveranstaltungen durch Studierende (Staufenbiel 2000). Die Kriterien wurden durch eine Faktorenanalyse sechs Dimensionen (Faktoren) von Lehrqualität zugeordnet. Der resultierende Kurzfragebogen setzt sich aus den folgenden Dimensionen mit den zugehörigen Items zusammen.

A - Modulbezogener Bewertungsteil

Allgemeine Modulbewertung

  • Die Lernziele des Moduls wurden deutlich formuliert.
  • Das Modul weist eine klar erkennbare Struktur, einen „roten Faden“, auf.
  • Wenn ich gefragt würde, was ich in diesem Modul gelernt habe, könnte ich dies ohne Schwierigkeiten beantworten.

Medieneinsatz und E-Learning

  • Die bereitgestellten digitalen Lehr- und Lernmaterialien zum Modul sind hilfreich für den Lernprozess
  • Die Möglichkeiten des E-Learning (z.B. Moodle) werden angemessen eingesetzt.
  • Der Moodle-Kurs zum Modul und das darin enthaltene Lehr- und Lernmaterial ist übersichtlich strukturiert.

Interessantheit und Relevanz

  • Die Verwendbarkeit und der Nutzen des behandelten Stoffes wird im Modul verdeutlicht.
  • Im Modul wird Anwendungs- und Praxisbezug hergestellt.
  • Das Gelernte ist auch in anderen Fächern/ Bereichen brauchbar.

B - Dozent*innenspezifischer Bewertungsteil

Planung und Darstellung

  • Der*die Dozent*in macht Zusammenhänge deutlich.
  • Der*die Dozent*in drückt sich klar und verständlich aus.
  • Die Art, wie der*die Dozent*in die Veranstaltung gestaltet, trägt zum Verständnis des Stoffes bei.

Umgang mit Studierenden

  • Der*die Dozent*in geht auf Fragen und Anregungen der Studierenden ausreichend ein.
  • Mit der Rückmeldung (z.B. bzgl. der Bearbeitung von Aufgaben) durch den*die Dozenten*in bin ich zufrieden.
  • Der*die Dozent*in geht auf den individuellen Lernprozess der Studierenden ein.

Schwierigkeit und Umfang

  • Der Schwierigkeitsgrad der Veranstaltungseinheiten des*der Dozenten*in ist angemessen.
  • Der Stoffumfang der Veranstaltungseinheiten des*der Dozenten*in ist angemessen.
  • Das Tempo der Veranstaltungseinheiten des*der Dozenten*in ist angemessen.

Neben den Lehrqualitätsdimensionen werden darüber hinaus auch weitere Indikatoren erfasst, wie bspw. die allgemeine Zufriedenheit mit dem Modul, das Interesse am Modulthema vor Modulbeginn oder die im Durchschnitt pro Woche für die Erarbeitung des Stoffes aufgewendete Zeit.

Die Fragebögen werden den Studierenden digital zur Verfügung gestellt. Eine beispielhafte Demoversion des Online-Fragebogens findet sich hier.

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