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Auf diesem Foto ist der Innenhof des Hauptgebäudes der hs Gesundhet abgebildet. Der Innenhof hat eine große Grunfläche und ein paar Bäume.

hsg-Studiengang Logopädie beim Jubiläum des Symposiums vertreten

Kategorie:DAG Pressemitteilung

Mit dem Symposium ‚Forschende Vielfalt: 10 Jahre dbl-dbs-Forschungssymposium‘ hat der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) e.V. und der Deutsche Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie (dbs) e.V. 10-jähriges Jubiläum gefeiert.

Der Studiengang Logopädie der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) war auch in diesem Jahr Gastgeber im Onlineformat und gestaltete das Programm durch zahlreiche Beiträge mit. Seit dem Jahr 2012 ist die hsg Bochum Gastgeber der Veranstaltung. 127 Teilnehmer*innen der Fachszene aus ganz Deutschland nahmen an der Veranstaltung teil. Gleichzeitig fand das Symposium zum Europäischen Tag der Logopädie statt.

Dr. Kerstin Bilda, Professorin im Studiengang Logopädie, hielt als Keynote-Speakerin einen Vortrag zum Thema ‚Logopädie/Sprachtherapie im Spannungsfeld von Wissenschaft und Praxis‘. Darin verdeutlichte Kerstin Bilda den Mehrwert und die Herausforderung von der Verknüpfung der Handlungsfelder Wissenschaft und Praxis in der Logopädie.

„Für die Akademisierung der Logopädie ist es wichtig, dass die Verzahnung von Wissenschaft, Praxis und Politik gelingt, die aus meiner Sicht bislang nur teilweise gelingt. Als Beispiel für eine gute Zusammenarbeit aus Wissenschaft, Praxis und Politik möchte ich jedoch das Positionspapier des dbl zum Thema Teletherapie herausstellen, aus dem die vorzeitige Genehmigung von Videotherapien durch die Krankenkassen resultierte“, sagte Bilda.

In einem zweiten Beitrag stellte die Logopädin Marie-Theres Köhler die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeit zu dem Thema ‚Psychische Belastungsfaktoren und Arbeitszufriedenheit bei Logopäden und Logopädinnen‘ vor. Marie-Theres Köhler wurde im September vergangenen Jahres im Rahmen des Symposiums des Studiengangs Logopädie mit dem ‚Bochumer Nachwuchs-Preis Akademische Logopädie‘ geehrt. Mehr Informationen finden Sie dazu hier.

Anke Osterhoff, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Logopädie der hsg Bochum, veröffentlichte ihr Vorhaben für ihre Promotionsarbeit zum Thema ‚Wortabruf und exekutive Leistungen im Alter – Trainings- und Untersuchungsmöglichkeiten‘. Betreut wird die Promotionsarbeit seitens der hsg Bochum von Dr. Sascha Sommer, Professor im Studiengang Logopädie, sowie von Dr. Eva Belke, Professorin des Sprachwissenschaftlichen Instituts der Ruhr-Universität Bochum.

Die Idee für das Thema für die Promotionsarbeit von Osterhoff ist aus dem abgeschlossenen Forschungsprojekt der hsg Bochum ‚Quartier agil‘ entstanden. „Ältere Menschen zeigen mit zunehmendem Alter oft Schwierigkeiten beim Wortabruf, bislang gibt es hierzu aber noch nicht ausreichende Forschungsergebnisse. Wortfindungsprobleme beeinträchtigen die alltägliche Kommunikation und ihre Ursachen sind fraglich, sodass meine Untersuchungen und mögliche Trainingsmethoden für diese Zielgruppe wichtig und sinnvoll sind. Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse meiner Arbeit“, so Osterhoff.

Weiterhin war Dennis Thorndahl, ehemaliger Logopädie-Absolvent der hsg Bochum  auf dem Kongress vertreten. Er stellte in seinem Beitrag ‚Barrieren und Gelingensbedingungen bei der Umsetzung von Unterstützter Kommunikation“ die Ergebnisse seiner Masterarbeit vor. Dennis Thorndahl erhielt im Jahr 2020 den Luise-Springer-Forschungspreis.

Kerstin Bilda: „Wir bedanken uns beim dbs und dbl für die fortwährend gute Zusammenarbeit und blicken auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück. Durch die Onlineveranstaltung nahmen viele Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland teil und es entstand ein reger Austausch zu verschiedenen Forschungsthemen der Logopädie.“

 

Auf dem Bild ist rechts Anke Osterhoff während eines Online-Symposiums und links ihre Folie zu sehen. Screenshot: hsg Bochum/Lina Frels
Anke Osterhoff, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Logopädie der hsg Bochum, stellte auf dem Symposium das Thema ihrer Promotionsarbeit vor. Screenshot: hsg Bochum/Lina Frels

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