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Aktuelles und Termine

Allgemeines

An dieser Stelle haben wir für Sie die wichtigsten Fragen & Antworten rund um allgemeine Informationen für Studieninteressierte zusammengefasst.

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, sich mit den Regelungen vertraut zu machen. So kann es später zu keinen Problemen kommen, die ggf. einer Zulassung bzw. Einschreibung an der hsg Bochum entgegenstehen.

Nutzen Sie gerne diese ausführlichen Hinweise zu folgenden Themen:
 


Bei Rückfragen zu diesen FAQ´s wenden Sie sich gerne an den

Studierendenservice

Amtlich beglaubigte Kopien

Bei der Bewerbung und Einschreibung müssen Sie eine Reihe von Unterlagen einreichen. Einige davon akzeptieren wir ausschließlich in amtlich beglaubigter Kopie. „Amtlich beglaubigt“ bedeutet, dass eine Behörde die Übereinstimmung der Kopie mit dem Original bestätigt. Eine einfache Kopie ist nicht ausreichend.

Welche Unterlagen Sie in amtlich beglaubigter Kopie einreichen müssen, finden Sie auf dem jeweiligen Antrag oder im Falle einer Zulassung auf der Checkliste des Studiengangs: www.hs-gesundheit.de/to/zulassungerhalten/.

Die amtliche Beglaubigung muss, wie das Muster auf dieser Seite zeigt, mindestens 3 Dinge enthalten:

  • Einen Vermerk, der bescheinigt, dass die Kopie/Abschrift mit dem Original übereinstimmt (Beglaubigungsvermerk) (siehe Punkt 1 auf dem Muster)
  • die Unterschrift des Beglaubigenden (Punkt 2 auf dem Muster) und
  • den Abdruck des Dienstsiegels (Punkt 3 auf dem Muster). Ein Dienstsiegel enthält in der Regel ein Emblem. Ein einfacher Schriftstempel genügt nicht.

Beglaubigungen bei mehrseitigen Kopien

Besteht die Kopie/Abschrift aus mehreren Einzelblättern, muss nachgewiesen werden, dass jede Seite von derselben Urkunde stammt. Es genügt, wenn nur eine Seite mit dem Beglaubigungsvermerk und der Unterschrift versehen ist, sofern alle Blätter (z. B. schuppenartig) übereinander gelegt, geheftet und so gesiegelt werden, dass auf jeder Seite ein Teil des Dienstsiegelabdrucks erscheint (siehe Darstellung im linken oberen Teil des Musters).

Befindet sich auf der Vorder- und Rückseite eines Blattes eine Kopie und kommt es auf den Inhalt beider Seiten an, muss sich der Beglaubigungsvermerk auf die Vorder- und Rückseite beziehen (z. B. "Hiermit wird beglaubigt, dass die umstehende Kopie mit dem Original übereinstimmt"). Ist dies nicht der Fall, müssen Vorder- und Rückseite gesondert beglaubigt werden.

Bei einer notariellen Beglaubigung (mit Schnur und Siegelmarke) genügt der Beglaubigungsvermerk auf nur einer Seite der Kopie bzw. Abschrift.

Befindet sich auf dem Original ein im Papier eingedrücktes Siegel (ein so genanntes Prägesiegel), so wird dieses in der Regel auf der Kopie nicht sichtbar sein. Der Beglaubigungsvermerk auf der Kopie muss dann dahin erweitert werden, dass sich auf dem Original ein Prägesiegel des Ausstellers der Bescheinigung/Urkunde befunden hat.

Wenn Sie amtliche Bescheinigungen einreichen, z.B. Bescheinigungen von Behörden, achten Sie bitte darauf, dass diese Bescheinigungen im Original einen Dienstsiegelabdruck enthalten. Eine durch elektronische Datenverarbeitung erstellte Bescheinigung, die keine Unterschrift bzw. keinen Dienstsiegelabdruck enthält, ist gültig, wenn sie im Original vorgelegt wird; Fotokopien solcher Bescheinigungen müssen allerdings ordnungsgemäß beglaubigt sein.

Hinweis zu mehrseitigen Einzelblättern

Natürlich kann auch jede Seite gesondert beglaubigt werden. Achten Sie aber in diesem Fall darauf, dass auf jeder Seite des Originals Ihr Name steht. Ist er nicht überall angegeben, muss er in die Beglaubigungsvermerke aufgenommen werden, zusammen mit einem Hinweis auf die Art der Urkunde.

Wer darf amtlich beglaubigen?

Amtlich beglaubigen kann jede Behörde und sonstige öffentliche Stelle, die ein Dienstsiegel führt. Akzeptiert werden auch Beglaubigungen von Notaren und öffentlich-rechtlich organisierten Kirchen. Nicht anerkannt werden Beglaubigungen von Rechtsanwälten, Vereinen, Wirtschaftsprüfern, Buchprüfern, Sachverständigen, Gutachtern, Übersetzern (mit Ausnahme der eigenen Übersetzungen) etc.

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Kommunikation - Ihre Erreichbarkeit

Bereits bei der Registrierung in unserer Online-Bewerbung werden Sie darum gebeten Kontaktdaten anzugeben. So kann die Hochschule im laufenden Auswahlverfahren gewährleisten, dass wir Sie erreichen können.

Stellen Sie sicher, dass Sie über die angegebenen Kontaktdaten wie Postadresse, E-Mail, Telefon usw. in der Zeit bis zum Semesterbeginn für Rückfragen etc. erreichbar sind.

Es kann zu verschiedensten Gelegenheiten nötig sein, dass wir zu bestimmten Sachverhalten Ihrer Bewerbung mit Ihnen Kontakt aufnehmen müssen bzw. wir Sie über bestimmte Sachverhalte informieren. Dazu könnten gehören:

  • Rückfragen zu Ihren Angaben in der Online-Bewerbung
  • Bearbeitung Ihrer Sonderanträge
  • Mitteilung  über Zusage / Absage
  • Aufruf zur Beteiligung am Nachrückverfahren
  • usw.
Wichtiger Hinweis!

Sollten Sie zu bestimmten Zeitpunkten nicht per Brief / E-Mail / Telefon erreichbar sein, stellen Sie bitte sicher, dass andere Personen (z.B. Partner, Verwandte, Freunde,...) Zugriff auf diese Medien haben.

Ich bin zur Einschreibung verhindert und kann nicht persönlich kommen, was tun?

Sollten Sie zum Zeitpunkt der Einschreibung verhindert sein oder sich ggf. (noch) im Ausland befinden, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir verschieben Ihren Termin gerne.

Maßgeblich für die Annahme Ihres Zulassungsangebotes ist in jedem Falle die fristgerechte Annahme des Studienplatzes im Portal (außer Studiengang Pflege) und der Zahlungseingang des Semesterbeitrages - wann die eigentliche Vor-Ort-Einschreibung stattfindet, ist eher zweitrangig.

Wichtiger Hinweis!

Zur Vor-Ort-Einschreibung müssen Sie persönlich erscheinen, da wir u.a. Ihren Studierendenausweis erstellen. Sie können keine Vertretung schicken.

Ich verfüge über mehrere Hochschulzugangsberechtigungen - welche zählt?

Für Personen, die über mehrere Hochschulzugangsberechtigungen (HZB) verfügen, sieht § 4 Abs. 1 Satz 2 der VergabeVO NRW folgendes vor:

"Werden mehrere einschlägige Hochschulzugangsberechtigungen vorgelegt, wird dem Zulassungsantrag die zuerst erworbene zugrunde gelegt."

In der Online-Bewerbung haben Sie die Möglichkeit ausschließlich eine HZB zu hinterlegen. Überlegen Sie daher genau, mit welcher HZB Sie am Auswahlverfahren beteiligt werden wollen.

Wird zwischen Voll- und Fachabitur unterschieden?

Bei der Auswertung der eingegangenen Bewerbungen für NC-Studiengänge wird bei den Abiturdurchschnittsnoten nicht zwischen einer Vollabitur "2,0" (bspw. Allgemeine Hochschulreife) oder einer Fachabitur „2,0“ (bspw. Fachhochschulreife)  unterschieden.

Welches Datum zählt (bei Fachhochschulreife)?

Sie müssen Ihren schulischen Teil der Fachhochschulreife mit einem praktischen Teil (z.B. Berufsausbildung oder Praktikum) vervollständigen?

Aus der geltenden Vergabeordnung NRW ergibt sich für Sie folgendes:

  • Haben Sie Ihren Schulabschluss der Fachhochschulreife vor dem 15. Juli 2009 erlangt und haben danach mit Ihrer fachpraktischen Ausbildung (Berufsausbildung oder Praktikum) begonnen, so geben Sie in der Online-Bewerbung das Datum des Schulzeugnisses als "Datum der Hochschulreife" ein (Datum Abschluss schulischer Teil).
     
  • Haben Sie Ihren Schulabschluss der Fachhochschulreife nach dem 15. Juli 2009 erlangt und haben danach mit Ihrer fachpraktischen Ausbildung (Berufsausbildung oder Praktikum) begonnen, so geben Sie in der Online-Bewerbung das Datum des Abschlusses der Ausbildung / des Praktikums als "Datum der Hochschulreife" ein (Datum Abschluss praktischer Teil).

Wenn Sie den fachpraktischen Teil der Fachhochschulreife zum Zeitpunkt der Bewerbung begonnen, aber noch nicht abgeschlossen haben, können Sie sich trotzdem bewerben, wenn der fachpraktische Teil für die Zulassung zum Wintersemester spätestens am 30. September abgeschlossen sein wird. Zulassung und Einschreibung stehen dann unter dem Vorbehalt, dass die erfolgreiche Ableistung der fachpraktischen Ausbildung spätestens zu diesem Zeitpunkt gegenüber der Hochschule nachgewiesen wird.

Hinweis:

Haben Sie eine andere Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Allgemeine Hochschulreife) als die oben genannte erworben, zählt für Sie das Datum auf Ihrem Abschlusszeugnis.

"Dienst" als nachrangiges Auswahlkriterium. Was bedeutet das?

Ein abgeschlossener Dienst wird im Vergabeverfahren als nachrangiges Auswahlkriterium – bei gleicher Note und Wartezeit – berücksichtigt und kann bei der Online-Bewerbung angegeben werden. Die Dienstzeit ist Wartezeit.

Als Dienst gilt:
  • ein Wehrdienst oder Dienst beim Bundesgrenzschutz bis zur Dauer von 3 Jahre
  • ein freiwilligen Wehrdienst - nach dem Wehrpflichtgesetz
  • ein Zivildienst
  • ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) im Sinne des Gesetzes zur Förderung eines freiwilligen sozialen Jahres vom 15.07.2002 (BGBl I S. 2596 ff.)
  • ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) im Sinne des Gesetzes zur Förderung eines freiwilligen ökologischen Jahres vom 15.07.2002 (BGBl I S. 2596 ff.)
  • ein Bundesfreiwilligendienst - nach dem Gesetz über den Bundesfreiwilligendienst
  • ein Jugendfreiwilligendienst - nach dem Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten
  • ein Entwicklungsdienst - nach dem Entwicklungshelfer-Gesetz (mindestens 2 Jahre)
  • die Betreuung eines leiblichen/adoptierten Kindes unter 18 Jahren über die Dauer von mindestens 6 Monate (Nachweis bei der Einschreibung: Geburtsurkunde des Kindes und aktuelle Meldebescheinigung).
  • die Pflege eines pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen über die Dauer von mindestens 6 Monate (Nachweis bei der Einschreibung: Nachweis der Pflegeversicherung, dass Sie als alleinige Pflegeperson bestellt wurden).
Wichtig:

Die Träger für das FSJ und FÖJ müssen nach dem "Gesetz zur Förderung eines Freiwilligen Sozialen Jahres" oder nach dem "Gesetz zur Förderung eines Ökologischen Jahres" oder nach dem "Gesetz zur Förderung des Jugendfreiwilligendienstes" anerkannt sein.

Folgende Tätigkeiten können nicht als vergaberechtlicher "Dienst" anerkannt werden:

  • sonstige Auslandsaufenthalte,
  • Au-pair-Tätigkeiten oder
  • andere humanitäre Dienste

Erst zur Einschreibung (im Falle einer Zulassung) ist der Dienst durch das Einreichen von Unterlagen nachzuweisen. Dies sind insbesondere die Dienstzeitbescheinigung für den abgeleisteten Wehr-/Zivildienst, die Bescheinigung des Trägers des abgeschlossenen freiwilligen sozialen Jahres oder andere geeignete Nachweise bspw. über die Betreuung von Personen.

Kann zum Zeitpunkt der Einschreibung nicht nachgewiesen werden, dass ein Dienst abgeleistet wurde, kann die Zulassung zum Studium zurückgenommen werden, wenn der Dienst dafür ausschlaggebend war.

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