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Voraussetzungen und Empfehlungen für Blended Care in der Physiotherapie bei Menschen mit Arthrose

Arthrose gilt weltweit als die häufigste Gelenkerkrankung bei erwachsenen Menschen (Fuchs et al., 2017). Nationale und internationale Leitlinien empfehlen eine konservative, nicht medikamentöse Versorgung als Behandlung erster Wahl (Bannuru et al., 2019; Stöve & Steubesand, 2018).

Die Umsetzung der Leitlinienempfehlungen gilt in Deutschland als unzureichend u.a. aufgrund fehlender Kapazitäten der Physiotherapeut*innen, mangelnder zeitlicher Ressourcen, sowie fehlende Kenntnisse über evidenzbasierte Konzepte (Jacobs et al., 2020). Zudem wächst die Notwendigkeit und der Bedarf an ortsunabhängigen Interventions- und Edukationsmodellen, zuletzt ausgelöst durch die Covid-19 Pandemie, um eine qualitativ hochwertige Versorgung im häuslichen Umfeld der Patient*innen zu entwickeln.

Blended Care ist die Integration von persönlicher und digitaler Therapie (Wentzel et al., 2016). Somit stellt sich die Frage, in wie weit diese Versorgungsform in Teilen oder vollumfänglich den genannten Barrieren entgegenwirkt.
Innerhalb des Projektes wird eine Delphi-Studie mit dem Ziel, Rahmenbedingungen und Empfehlungen für ein Blended Care Konzept zur physiotherapeutischen Versorgung von Menschen mit Hüft- und/oder Kniearthrose zu entwickeln. Das Projekt ist Teil der Promotion von Franziska Weber, welche in Kooperation mit der Universität Utrecht durchgeführt wird.

 

Ablauf des Projekts

  • Bei der vorliegenden Studie wird die Delphi Methode eingesetzt, um Rahmenbedingungen und Empfehlungen für das Blended Care Konzept zur physiotherapeutischen Versorgung von Menschen mit Hüft- und/oder Kniearthrose, zu entwickeln.
  • Bei der 1. Phase handelt es sich um eine explorative Phase, in dieser steht folgende Frage zentral „Was sind die Bedürfnisse, Förderfaktoren und Barrieren bei der Umsetzung und Nutzung des Blended Care-Ansatzes in der physiotherapeutischen Versorgung von Menschen mit Knie- und/oder Hüftarthrose aus Sicht der Physiotherapeut*innen und Patient*innen?“. Phase 1 wird mittels semi-strukturierten Interviews durchgeführt, um ein vielfältiges Bild bzgl. der Perspektiven der Physiotherapeut*innen und der Patient*innen auf die digitale Gesundheitsversorgung zu gewinnen.
  • Phase 2 gliedert sich in 2 Runden, in dieser Phase soll folgende Frage beantwortet werden: „Was sind praktische Empfehlungen für die Umsetzung des Blended Care-Ansatzes in der physiotherapeutischen Versorgung von Menschen mit Hüft- und/ oder Kniearthrose in Deutschland?“.
  • In Runde 1 der Phase 2 werden aus den Ergebnissen der Interviews Aussagen gebildet, die mittels einer Online-Umfrage an die gleichen Teilnehmer*innen geschickt werden, die die Aussagen entsprechend bewerten sollen.
  • In der 2. Runde werden schlussendlich mittels Fokusgruppen Rahmenbedingungen und Empfehlungen für das Blended Care Konzept entwickelt.

Ansprechpartner*innen

Franziska Weber

Auf dem Bild sieht man Franziska Weber.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Studienbereich Physiotherapie
DAG · Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften

2. Etage, Raum 2415

Tel. +49 234 77727-625
Fax +49 234 77727-825

franziska.weberhs-gesundheit "«@&.de

Mehr Infos

Prof. Dr. Christian Grüneberg

Auf diesem Bild sieht man Prof. Dr. Christian Grüneberg.

Studienbereichsleitung

Studienbereich Physiotherapie
DAG · Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften

2. Etage, Raum 2433

Tel. +49 234 77727-620
Fax +49 234 77727-820

christian.grueneberghs-gesundheit "«@&.de

Projektteam

  • Prof. Dr. Christian Grüneberg, HS Gesundheit
  • Franziska Weber (M.Sc.), HS Gesundheit
  • Angela Arntz (M.Sc.), HS Gesundheit
  • Dr. Corelien Kloek, University of Applied Sciences Utrecht
  • Prof. Dr. Cindy Veenhof, Utrecht University & University of Applied Sciences Utrecht

 

Publikationen

 

Awards

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