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Beirat

Der interdisziplinär besetzte Fachbeirat hat die Aufgabe, das Projektteam zum Ablauf des Projektes zu beraten und die wissenschaftliche Qualität und Praxistauglichkeit der Ergebnisse zu sichern. Darüber hinaus wurde der Beitrat auch mit fachspezifischer Expertise besetzt, um inhaltliche Anregungen zu erhalten und eine frühzeitige Vernetzung mit den jeweiligen Expertenkreisen zu unterstützen. Innerhalb des dreijährigen Projektes wird es sechs Treffen mit dem gesamten Fachbeirat geben. Der Fachbeirat setzt sich aus Expert*innen verschiedener Disziplinen zusammen:

  • Hebammenwissenschaft (Kooperationspartner DGHWi) – Prof.in Dr.in Julia Leinweber (Evangelische Hochschule Berlin)
  • Medizindidaktik/-pädagogik – Prof. Dr. Jan Ehlers (Uni Witten/Herdecke)
  • Mediendidaktik – Dr.in Claudia Grüner (FernUni Hagen)
  • VR/AR-Learning– Dr. Raphael Zender (Universität Potsdam)
  • Studierende*r der Hebammenkunde - Jasmin Goebel (hsg Bochum)

 

Statements des Fachbeirats zum Projekt

Dr. in Claudia Grüner

  • Das Projekt Heb@AR stellt eine vielversprechende Fach- und Mediendidaktische Innovation dar, die ich als wissenschaftliche Beirätin sehr gerne begleite. Die durch Digitalisierung und Mediatisierung bedingten Veränderungen erfordern in der hochschuldidaktischen Ausrichtung eine hohe Kompetenzorientierung, insbesondere auch im Hinblick auf eine Verbindung von Fach- und Medienkompetenz. Die im Projekt Heb@AR zu entwickelnden Augmented Reality Szenarien stellen hierzu eine gelungene Verknüpfung dar und bieten den Studierenden einen digitalen Erprobungsraum in dem sie individuell und kooperativ für die reale Praxissituation trainieren können. 
  • Der Einsatz von Augmented Reality Szenarien in Lehr-Lernkontexten bietet vielfältige Möglichkeiten, Kompetenzen zu entwickeln und zu trainieren. Im Projekt Heb@AR geht es neben dem individuellen Erwerb von Fertigkeiten auch um das gemeinsame und kooperative Lernen zunehmend heterogener Studierender. Das Projekt greift damit medienpädagogisch hochrelevante Fragestellungen auf, zu deren Beantwortung ich mit bildungswissenschaftlicher und medienpädagogischer Expertise beitragen möchte.
  • Kontextbezogenes und interaktives ‚Lernen on demand‘ ist ein zentrales Merkmal des Lernens mit mobilen Endgeräten. Im Projekt Heb@AR wird dies in Form verschiedener Augmented Reality- Szenarien innovativ umgesetzt und ich freue mich darauf, die Entwicklung dieser Szenarien beratend begleiten zu können.

Prof. Dr. Jan Ehlers

  • VR und AR werden die Lehre und Versorgung im Gesundheitssystem grundlegend beeinflussen. Es ist wichtig, dass alle Gesundheitsberufe auch in der Konzeptionierung und Entwicklung handlungsfähig sind und teilhaben können. Daher freue ich mich, dieses Projekt im Beirat unterstützen zu dürfen.

Dr. Raphael Zender

  • Die Ausbildung von Hebammen sollte in Zeiten immenser Kürzungsmaßnahmen viel stärker von Projekten wie Heb@AR unterstützt werden. Hier werden durch konkrete technologische Stärken ergänzende, äußerst realitätsnahe Lernangebote geschaffen und somit intensivere Trainings als im bisherigen Ausbildungsalltag ermöglicht.
  • Heb@AR nutzt gezielt die aktuelle Augmented Reality-Technologie, um häufigere Übungen in Notfallsituationen zu ermöglichen. Dadurch werden Fälle simuliert, die in der physischen Realität kaum oder nur sehr umständlich trainiert werden können. Dies kann die Vorbereitung von Hebammen erheblich fördern.
  • Ich freue mich, dass anspruchsvolle Technologien wie Augmented Reality in auch in traditionellen, eher weniger technikaffinen Berufen wie dem der Hebamme Einzug erhält. Ich freue mich auf die gewinnbringende, interdisziplinäre Zusammenarbeit

Prof.in Dr.in Julia Leinweber

  • Ich sehe ein großes Potential in der Anwendung von AR und VR Technologie für die Lehre im Bereich Hebammenwissenschaft, besonders in Bereichen, wo der Theorie - Praxis -Transfer problematisch ist.
  • Wertvoll am Projekt Heb@AR finde ich, dass der Austausch mit anderen Hochschulen in Bezug auf digitale Szenarien explizit vorgesehen ist. Das ermöglicht, dass viele Hebammenstudiengänge von den gewonnenen Ergebnissen und Erfahrungen profitieren werden können. 

Kooperationspartner

Hochschule für Gesundheit Bochum - hsg

Das Forschungsteam der hsg setzt sich aus zwei Professorinnen und eine wissenschaftliche Mitarbeiterin zusammen. Prof.in Dr.in Nicola H. Bauer und Prof. Dr. Annette Bernloehr fungieren als Projektleiterinnen. Beide sind Professorinnen für Hebammenwissenschaft und Mitglieder des Forschungsschwerpunkt Midwifery & Reproductive Health des Instituts für Angewandte Gesundheitsforschung (IAG). Kristina Luksch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt. Darüber hinaus unterstützt Martina Kunzendorf (Berufspädagogin, Hochschul- & Mediendidaktikerin) die Hebammenwissenschaftlerinnen.

Prof. Dr. Annette Bernloehr

ist seit 2015 Professorin für Hebammenwissenschaft an der Hochschule für Gesundheit Bochum. Dort setzt sie sich für eine curricular verankerten E-Learning Strategie in den Studiengängen der Hebammenwissenschaft ein. Zuvor war sie fünf Jahre als Dozentin im Europäischen Masterstudiengang für Hebammenwissenschaft an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig. Nach ihrer Ausbildung zur Hebamme war sie zunächst zwölf Jahre als Hebamme in verschiedenen Kreißsälen tätig, davon sieben Jahre in leitender Funktion. Masterstudium und Promotion (PhD) absolvierte sie am European Institute for Health and Medical Sciences der University of Surrey / Großbritannien. Frau Bernloehr ist Gründungsmitglied der Sektion Hochschulbildung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft, Mitglied des Instituts für Angewandte Gesundheitsforschung, sowie im Vorstand des Instituts für hochschulische Bildung an der hsg Bochum.

 

Prof.in Dr.in Nicola H. Bauer

ist seit 2010 Professorin für Hebammenwissenschaft an der Hochschule für Gesundheit Bochum und hatte von 2011 bis 2020 die Leitung des Studienbereichs Hebammenwissenschaft inne. Seit 1988 ist sie Hebamme und war als angestellte wie freiberufliche Hebamme in unterschiedlichen Settings tätig. 2001 schloss sie das Studium Pflege/Pflegemanagement ab. Von 2004-2010 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbund Hebammenforschung an der Hochschule Osnabrück tätig, der sich ihre Promotion an der Universität Osnabrück im Jahr 2010 zum Thema „Versorgungskonzept Hebammenkreißsaal“ anschloss. Frau Bauer ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft und Mitglied in der Sektion Hochschulbildung. Zudem ist sie Mitglied des Forschungsschwerpunktes Midwifery & Reproductive Health im Institut für Angewandte Gesundheitsforschung (IAG), sowie Mitglied der Präsidiumskommission Forschung und Vorsitzende des Senats. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. geburtshilfliche hebammengeleitete Versorgungskonzepte, die geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen, Akademisierung und Professionalisierung, Skills-Lab und geburtshilfliches Simulationstraining, Augmented Reality in der akademischen Hebammenausbildung und die Digitalisierung im Kontext der Hebammenarbeit.

Kristina Luksch

ist seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Hebammenwissenschaft an der hsg Bochum. Seit 2020 hat sie eine Promotionsstelle im Drittmittelprojekt Heb@AR inne und fungiert dort als Projektkoordinatorin.

Zuvor war sie als angestellte Hebamme im klinischen Setting tätig. 2016 schloss sie das Studium Hebammenkunde B.Sc. und 2018 das Masterstudium M.Sc. Evidence-based Health Care mit dem Schwerpunkt Frauen-Familien-und Kindergesundheit an der hsg Bochum ab. Seit 2020 arbeitet sie als Hebamme im außerklinischen Setting.

Frau Luksch ist Sprecherin der Sektion Junges Forum der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft, sowie Mitglied des Instituts für Angewandte Gesundheitsforschung der hsg Bochum.

Martina Kunzendorf

ist Diplom-Pädagogin und Organisationsentwicklerin (M.A.). Seit über 20 Jahren ist sie im Bereich E-Learning tätig. Startpunkt war die Einführung von E-Learning im Rahmen ihrer Tätigkeit als Personalentwicklerin bei Mannesmann Mobilfunk. Anschließend wechselte sie in die Forschung zum Thema E-Learning. Von 2002 bis 2018 arbeitete sie als Forscherin an der TU Dortmund in diversen Forschungsprojekten. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Digitalisierung der Hochschulbildung und der beruflichen Bildung, hier insbesondere im Bereich der beruflichen Rehabilitation. Seit 2018 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Gesundheit Bochum im Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften zuständig für den Bereich E-Learning. 

Hochschule Emden | Leer (Mixed Reality Labor)

Das Forschungsteam der Hochschule Emden/Leer, verantwortlich für die technische Entwicklung der Augmented Reality Trainingsanwendung, bilden Prof. Dr. Thies Pfeiffer, Professor für Mensch-Maschine Interaktion und Leiter des Mixed Reality Labor, sowie der wissenschaftliche Mitarbeiter Jonas Blattgerste.

 

Prof. Dr. Thies Pfeiffer

ist Professor für Mensch-Maschine-Interaktion an der Hochschule Emden/Leer (https://www.hs-emden-leer.de/) und leitet dort das Mixed-Reality-Lab Mixality (https://mixality.de/). Sein Forschungsschwerpunkt ist die Mensch-Maschine-Interaktion in Mixed Reality mit Anwendungen in Training und Assistenz. Im aktuellen Marie Skłodowska-Curie ETN CHARMING erforscht er den Einsatz von Mixed Reality in der beruflichen Weiterbildung in der Chemie. Das Virtual SkillsLab (http://www.virtualskillslab.de), eine immersive Simulation zum Einsatz in der Pflegeausbildung, erzielte 2018 den ersten Platz beim Wettbewerb „Gelungene VR/AR-Lernszenarien“ des Arbeitskreises VR/AR-Learning der GI-Fachgruppen E-Learning & VR/AR.

Jonas Blattgerste

ist studierter Informatiker mit einem Schwerpunkt auf selbstlernenden Systemen und neuartigen Interaktionstechnologien. Schon neben dem Studium der Kognitiven Informatik (B. Sc.) und Intelligenten Systeme (M. Sc.) an der Universität Bielefeld arbeitete er von 2014 bis 2017 als Webentwickler und Technologie Journalist für Virtual & Augmented Reality. Darauffolgend war er von 2017 bis 2019 als studentische und wissenschaftliche Hilfskraft am deutschen Exzellenzcluster für Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) an Augmented Reality Forschungsprojekten beteiligt. Nach dem Studium arbeitet er seit 2019 als Softwareentwickler für Augmented Reality gestütze Remote-Service Anwendungen bei der Raumtänzer GmbH und ist seit Ende 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Mixed Relaity Labor der Hochschule Emden/Leer. Er ist für die technische Entwicklung der Augmented Reality Anwendungen im Heb@AR Projekt verantwortlich.

Ruhr-Universität Bochum (Zentrum für Medizinische Lehre Medizinische Fakultät)

Das Forschungsteam der Medizindidaktik bilden Herr Prof. Dr. med. Thorsten Schäfer, Studiendekan der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und Leiter des Zentrums für Medizinische Lehre sowie Carmen Lewa und Matthias Joswig (wissenschaftliche Mitarbeiter*in des Zentrums für Medizinische Lehre der RUB).

Prof. Dr. med. Thorsten Schäfer

leitet das Zentrum für Medizinische Lehre (ZML) an der Ruhr-Universität Bochum und ist Studiendekan der Medizinischen Fakultät. Als Arzt habilitierte er sich in der Physiologie und absolvierte das Master of Medical Education Programm der Universität Bern. Seit September 2017 ist er Vorsitzender der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Er ist Sprecher des GMA-Ausschusses für Weiterentwicklung des Medizinstudiums und der Ausbildungsordnungen und Mitglied des Lehre-hoch-n-Stipendienprogramms der A. Toepfer-Stiftung Hamburg.

Mit dem ZML nimmt er Aufgaben in Lehre, Forschung und Entwicklung und im Dienstleistungs-bereich wahr, die die medizinische und interprofessionelle Aus-, Fort- und Weiterbildung betreffen. Das interdisziplinäre Team des ZML befasst sich mit Curriculumentwicklung, der Implementierung kompetenzorientierter Prüfungsformen, der Digitalisierung der Lehre, der Gestaltung interprofessioneller Ausbildung u.a. in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gesundheit Bochum (hsg), dem Forschenden Lernen, der Förderung der (klinisch-)praktischen Fertigkeiten unter Einsatz von Skills-Laboren und Schauspielpatienten, der Lehrevaluation und der medizindidaktischen Qualifizierung der Lehrenden.

Matthias Joswig, M.Sc.

ist seit 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Medizinische Lehre (ZML) der Ruhr-Universität Bochum beschäftigt und betreut die medizindidaktischen Aspekte des Projektes Heb@AR.

Bereits nach Abschluss des Studiums der Biologie im Jahr 2012 engagierte sich Herr Joswig in der Lehre der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und entwarf speziell im E-Learning neue Kurskonzepte. Später legte er dann seinen kompletten Arbeits- und Forschungsschwerpunkt auf den Bereich der medizinischen Lehre und der Medizindidaktik. Derzeit ist er in den Arbeitsfeldern „Interprofessionelle Lehre“, sowie „Digitalisierung in der medizinischen Lehre und E-Learning“ tätig. Im Rahmen seines Dissertationsvorhabens an der Universität Witten/Herdecke untersucht Herr Joswig die interprofessionelle Einstellung Humanmedizinstudierender unter Berücksichtigung konzeptspezifischer Aspekte des Krankenpflegedienstes.

Carmen Lewa, M.A.

ist seit Januar 2020 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Medizinische Lehre (ZML) an der Ruhr-Universität Bochum und betreut das Projekt Heb@AR im Hinblick auf die didaktische Konzeption der AR-Lernszenarien und Schulungen für die Lehr-Lernbegleitung.

Nach der Ausbildung zur Medizinischen Dokumentationsassistentin erlangte sie die Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg und studierte von 2012 bis 2015 Soziologie und Pädagogik im Bachelor an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Anschluss führte sie das Soziologiestudium (M.A.) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena fort und untersuchte in ihrer Masterarbeit das Thema: „Die Wahrnehmung und der Umgang mit psychisch Erkrankten in der Arbeitswelt“ mittels qualitativer Forschungsmethoden, indem sie Leitfadeninterviews mit Experten und psychisch erkrankten Arbeitnehmern durchführte.

Als Tutorin für quantitative Forschungsmethoden der Sozialwissenschaften an der Universität Jena hat sie im WS 2015 Lehrinhalte didaktisch aufbereitet. Im Innovation Think Tank bei Siemens Healthcare in Erlangen führte sie 2014 bis 2015 als Werkstudentin internationale klinische Arbeitsprozessanalysen für MRT/ CT/ C-Arm und Operationssaal sowie Auswertungen von Experteninterviews und statistischen Daten aus, deren Ergebnisse in die Ideenentwicklungen für innovative Healthcare-Produkte einflossen.

Projektträger

Dieses Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Förderkennzeichen: 16DHB3019

Der Projektträger VDI/VDE/IT setzt dieses Projekt fachlich und organisatorisch für das Bundesministerium für Bildung und Forschung um.

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Awards

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