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Foto: die Hochschulgebäude von der Straße aus Aktuelles und Termine

Mensch und künstliche Intelligenz gemeinsam in der Metropole Ruhr

Kategorie:DAG

Mit einer Förderung des Bundesforschungsministeriums stellen Partner aus Forschung, Industrie und Transfer die Weichen für die Arbeitswelt von morgen.

Damit künstliche Intelligenz (KI) die menschliche Arbeit in der Metropole Ruhr künftig noch besser unterstützen kann, startet im April 2021 ein neues Verbundprojekt. Forscherinnen und Forscher erarbeiten darin gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Transfer Methoden, um die KI-Entwicklung konkret an den Fähigkeiten und Bedarfen der Nutzerinnen und Nutzer auszurichten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben mit dem Titel „Kompetenzzentrum HUMAINE – Transfer-Hub der Metropole Ruhr für die humanzentrierte Arbeit mit KI“ im Rahmen des Förderschwerpunkts „Zukunft der Arbeit: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung“ mit rund 8 Millionen Euro für zunächst vier Jahre. Die Ruhr-Universität Bochum koordiniert das Vorhaben, an dem aus der Wissenschaft außerdem die Universität Duisburg-Essen und die Bochumer Hochschule für Gesundheit beteiligt sind.

Teilprojekt zum Thema Therapie und Pflege

An der Hochschule für Gesundheit wird Prof. Dr. Kerstin Bilda, Professorin im Studienbereich Logopädie, das Teilprojekt ‚KI-basierte Assistenzsysteme in Therapie und Pflege‘ leiten. "Die auf den Menschen fokussierte Einführung von KI-Technologien ist entscheidend für die erfolgreiche Anwendung in der Praxis. Im HUMAINE Teilprojekt 'KI-basierte Assistenzsysteme in Therapie und Pflege' werden wir für Patienten mit Sprech-und Stimmproblemen, wie sie zum Beispiel nach einer Parkinsonerkrankung auftreten, einen bereits entwickelten Prototypen und zwar ein KI-basiertes Assistenzsystem mit integrierter Spracherkennung in enger Zusammenarbeit mit unserem Netzwerk von Praxispartnern in die klinisch-therapeutische logopädische Versorgung einführen und erproben. Im Bereich Pflege ist die Entwicklung eines KI-basierten Systems zur Unterstützung der pflegerischen Dokumentation geplant", sagte Bilda anlässlich des Projektstarts.

Die vollständige Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum ist hier zu lesen.

Symbolbild zur Arbeit mit künstlicher Intelligenz
Symbolbild für den Austausch zwischen einem Kfz-Experten und einem Data-Scientist. Foto: Control€xpert GmbH, 2020
Zu sehen ist Prof. Dr. Kerstin Bilda.
Prof. Dr. Kerstin Bilda leitet das Teilprojekt 'KI-basierte Assistenzsysteme in Therapie und Pflege' innerhalb des HUMAINE-Projektes. Foto: hsg Bochum

Kooperationspartner

Partner aus der Wissenschaft:

Ruhr-Universität Bochum

  • Institut für Arbeitswissenschaft
  • Institut für Neuroinformatik
  • Lehrstuhl für Produktionssysteme
  • Institut für Kommunikationsakustik
  • Industrial Sales and Service Engineering
  • Lehrstuhl Wirtschaftspsychologie
  • Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM

Uni Duisburg-Essen

  • Institut Arbeit und Qualifikation

Hochschule für Gesundheit

Partner aus Industrie und Transfer:

  • SEEPEX GmbH (Bottrop)
  • Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum
  • Visus Health IT GmbH (Bochum)
  • ETABO GmbH (Bochum)
  • Control€xpert GmbH (Langenfeld)
  • sentin GmbH (Bochum)
  • BO-I-T (Bochum)
  • MedEcon Ruhr (Bochum)
  • Innomago GmbH (Münster)
  • Think2 (Bochum)
  • Deutsche Edelstahlwerke Karrierewerkstatt GmbH (Witten)
  • ruhrHUB (Essen)

Assoziierte Partner:

  • MedEcon Telemedizin (Bochum)
  • Kreishandwerkerschaft Ruhr (Bochum)
  • GLS Bank (Bochum)
  • Volkswagen Infotainment (Bochum)
  • IG Metall – Ressort Zukunft der Arbeit (Frankfurt am Main)
  • Metall NRW
  • Handwerk NRW
  • Bochum Wirtschaftsentwicklung (Bochum)
  • Industrie und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet (Bochum)
  • Worldfactory Start-up Center (Bochum)
  • Wolf Strotmann Innovation (Bochum)

Förderung

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, Förderkennzeichen 02L19C200) im Programm „Zukunft der Wertschöpfung. Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

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