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Aktuelles und Termine

Schwangerschaft und Geburt in der Covid-19-Pandemie

DAG

hsg-Wissenschaftlerinnen diskutieren am 14. Juli 2020 über die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Schwangerschaft, Geburt sowie sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte.

Am 14. Juli 2020 von 15.00 bis 16.30 Uhr veranstaltet Women in Global Health Germany gemeinsam mit Women in Global Health Somalia ein Webinar, an dem sich Wissenschaftlerinnen der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) beteiligen.

Die Online-Veranstaltung mit dem Titel ‚Impact of the COVID-19 Pandemic on Pregnancy, Birth and Sexual and Reproductive Health and Rights‘ wird moderiert von Dr.in Ute Lange, Professorin für Hebammenwissenschaft der hsg Bochum.  

Dr. Sabine Ludwig, Mit-Gründerin und Leitung von Women in Global Health Germany sowie Vertretungsprofessorin für Gesundheitswissenschaften/Public Health an der hsg Bochum, und Hebamme Christiane Bußmann, die zudem an der hsg Bochum studiert, werden auf der Veranstaltung sprechen.

„Weltweit sind 75 Prozent der Beschäftigten im Gesundheitswesen Frauen, sie sind daher in der COVID-19 (SARS-CoV-2) Pandemie verstärkt einer Infektionsgefahr ausgesetzt: So sind rund 75 Prozent der Infizierten im Gesundheitswesen Frauen wie Daten des Robert Koch-Instituts sowie von UN Women zeigen. Die Pandemie hat zudem einen erheblichen Einfluss auf die Regelversorgung und führt zu Einschränkungen unter anderem im Bereich der Frauen- und Kindergesundheit, insbesondere der Schwangerenversorgung und Geburtshilfe. Diesen Einfluss möchten wir in diesem Webinar beleuchten und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Somalia und Deutschland herausarbeiten“, erklärte Sabine Ludwig.

Women in Global Health (WGH) ist ein weltweit aktives Netzwerk mit dem Ziel, mehr Chancengleichheit in der globalen Gesundheit zu erreichen und zur Verbesserung der Gesundheit weltweit beizutragen. Im Jahr 2018 haben Ilona Kickbusch und Sabine Ludwig das erste ‚Chapter‘ von WGH ‚Women in Global Health – Germany‘ (WGH-GER) gegründet und eine Liste Women in Global Health – Germany mit rund 170 qualifizierten Frauen erstellt, die unter womeningh.org/wgh-germany abrufbar ist. Für die COVID-19 (SARS-CoV-2) Pandemie hat WGH zusätzlich eine Operation 50/50 Kampagne gestartet.

Women in Global Health Germany hat eine Stellungnahme veröffentlicht, um auf die besonderen Herausforderungen von Frauen in der COVID-19 (SARS-CoV-2) Pandemie und im Rahmen des Lockdowns hinzuweisen.

Im Podcast-Gespräch mit dem Titel ‚Wo die Corona Krise die Frauen ins Hintertreffen bringt‘ in der 'Ärzte Zeitung Online' informiert Sabine Ludwig über weitere Schwachstellen.
 
Neben dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wurde der Aufbau des Netzwerks ‚Women in Global Health – Germany‘ auch durch den World Health Summit (WHS), der German Healthcare Partnership (GHP) und andere Organisationen unterstützt.

Wer am Webinar, das in englischer Sprache geführt wird, teilnehmen möchte, kann sich hier registrieren: https://forms.gle/rAqFV5FLkdd3ENy97

Dr. Sabine Ludwig, Vertretungsprofessorin an der hsg Bochum, macht auf die Einschränkungen der Pandemie im Bereich der Frauen- und Kindergesundheit aufmerksam. Foto: JMTP, European Commission
Dr. Sabine Ludwig, Vertretungsprofessorin an der hsg Bochum, macht auf die Einschränkungen der Pandemie im Bereich der Frauen- und Kindergesundheit aufmerksam. Foto: JMTP, European Commission